a life less ordinary ?

the egghead diaries


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Same procedure as every year, Miss Sophie

Hurra!

Ich rege an, enen Film zu machen. Jedes Jahr so rund um Weihnachten herum wird er ausgestrahlt.

Der Plot: James, der tüdelige Butler trägt eine Maske und sieht von dem blöden ausgestopfen Tiger auf dem Boden noch weniger als eh schon. Und statt mit einer Pulle beliebigen Traubensafts endlos um den Tisch zu ziehen, impft er sämtliche Gäste im Vorbeigehen so oft er trifft. Und wenn er über den Tiger stolpert, dann impft er auch den. In jeder Runde um den Tisch nimmt James einen anderen Impfstoff. Selbstredend testet er als guter Butler diesen im Vorfeld auch an sich selbst.

Könnte mit unterschiedlichem Ende ausgeführt werden:

a) Weil James versehentlich im zweiten Gang statt Miss Sophie das servierte Huhn geimpft hat, verreckt diese kurz vor Ende an Long-Covid, was James davon befreit, den Kalkhaufen am Ende des Abends auch noch durchschütteln zu müssen

b) James frisst gegen Ende den ausgestopften Tiger auf und erstickt .. was ihn ebenso davon befreit, Miss Sophie noch durchschütteln zu müssen

c) Mr. Pommeroy und Admiral von Schneider machen eine Vaselinraupe durch das Wohnzimmer, was Mr. Winterbottom so heiß macht, daß er sich dieses Jahr um Miss Sophie kümmert. Dass er bereits seit 10 Jahren tot ist, sollte der Sache ja keinen großen Abbruch tun.

d) Sir Toby als militanter Impfgegner wird von Mr. Winterbottom zwangsbeglückt, während dieser dauernd etwas von Herdenimmunität murmelt.

e) James, als der bestgeimpfte Anwesende, beerbt Miss Sophie, und lädt sich anstelle des Haufens an Kalkbatzen einen Haufen nackter Cocktailkellnerinnen ein. Gut, das würde eher für RTL als Sendeanstalt sprechen, aber ganz ehrlich: Scheißt doch der Hund drauf – verkaufen musst Du es, das ist alles.

Natürlich, die linksdrehende Lastenrad-Fraktion würde bei jedwedem angedachten Ende sofort anfangen Blasen zu werfen und hektische Flecken zu bekommen. Naja schön waren sie nie, und es muss ja nicht alles schlecht sein, auch wenn es aus Gründen des Bedenkenträgertums eher nicht bei den öffentlich-rechtlichen Sendern laufen würde. Dafür könnte man prima Werbung für Kukident schalten, win-win!!. Und am Tag danach würde der Streifen auf Platz 1 in sämtlichen Medien sein.

Und besser für eine angestrebte Impfquote von 80% bis zum Jahresende (welches Jahr war das genau?) als das Gewäsch unserer Politikerdarstellerinnen (kein * denn das sind alles Frauen, teilweise nur extrem schlecht rasiert) wäre es auch.


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Ein ‚Awww, crap‘ moment …

Du schaltest den Fernseher ein.

Du reibst Dir die Augen, denn Du siehst das die Schluchtis gegen die Spaghettis führen.

Du lachst Dir lauthals ein neues Loch in den Bauch …

… dann kommt der Spielverderber aka. Videoschiri, braucht gefühlte 5 Minuten …

… um dann zu sagen der eine war mit seinem Schwanz oder seinem Zeigefinger im Abseits.

Das macht doch echt keinen Spass ! Nach jeden Tor musst Du minutenlang warten ob es nu zählt oder nicht … dass muss doch ein deutscher Gerechtigkeitsfanatiker erfunden haben …


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Ach, das wär doch nicht nötig gewesen …

Kaum mosert man mal ganz ganz vorsichtig, schon liest der Söder das, und schwupps hab ich zwei Tage später einen Termin …

Mensch Markus, wäre nicht nötig gewesen da jetzt gleich so einen Wind zu machen … ich hatte mich doch schon drauf eingestellt bis ca. Weihnachten warten zu müssen, welches Jahr war halt noch etwas unklar.

Aber was hat Dich dazu gebracht? War es der Hinweis, es läuft auf dem Dodesstreif’n deutlich besser als hier im Land der Weißwürschte? Oder wird gerade der nächste Kanister BioN-Tech angestochen und Ihr müsst schnell den Rest des alten Zeugs loswerden? So a la vorgezogenes Starkbierfest?

Ich war doch aber wirklich zahm … also ehrlich jetzt Markus.


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Seltsam

Ich bin mir an sich sicher ich hab entweder Spahn oder Super-Söder etwas erzählen hören von „jetzt kann sich jeder pieksen lassen“. Und ich meine das ist paar Wochen her ?

Heut hab ich gelangweilt mal wieder beim „BIZ – Bayerisches Impfzentrum“ reingeschaut, so online halt – weil in den Verein der bezahlten Sesselwarmhalter eintreten oder ihn auch nur besuchen mag ich nicht – abgesehen davon ich habe keine Ahnung wo der Laden überhaupt sein sollte, so es ihn gibt.

Tja, und was soll ich sagen ? Entweder ich hab nicht zugehört oder die großen Blasenmacher haben mich angelogen, denn noch immer prangt da ein „Termin – ausstehend“ fröhlich auf der Seite.

Ich bin mir wirklich recht sicher Ihr habt mir was anderes erzählt. Und ich weiß auch, in anderen Bundesländern funktioniert das sogar … meine Freunde am Dodesstreifn sind zumeist schon zweimal geimpft !

Also klär mich bitte doch mal jemand auf was nu Sache ist.


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Meteorologie ist keine Wissenschaft

Gestern klingelt mich NINA an. Also eigentlich hat sie mich nicht angeklingelt, sondern eine Nachricht in der App geschrieben.

Eigentlich will ich auch gar nicht dass sie mich anruft … am Ende schickt sie mir ein Photo von sich, oder macht einen so brandaktuellen Videochat. Und ich nehme an NINA ist sowieso nicht NINA, sondern entweder ein pickelgesichtiger Nerd der zwar total gut Apps programmieren kann, ansonsten jedoch weitgehend lebensunfähig ist … oder ein pullundertragender glatzköpfiger Meteorologe, der auch nach 50 Jahren im Job nach wie vor wild rumrät und spekuliert ob es denn nun regnen wird oder nicht, und wo und wann vor allem.

Denn NINA ist die Notfall-App des Wunderamts für Bewölkungsschutz .. oder so ähnlich.

Die zeichnet sich dadurch aus, mir entweder Hochwasserinformationen zu melden wenn ich auf einem Berg bin, oder eben tödlichen Regen zu melden der uns bald alle verschlingen wird … während ich Mühe habe das Handydisplay zu lesen, weil die Sonne mich so arg blendet.

Alles in Allem ist das also ein riesiger Reinfall, mit Bazillionen von Steuergeldern finanziert, mit exakt zero Nutzeffekt … also sowas von typisch deutsch, besser geht’s kaum.

Aber das ist an sich ja gar nicht das Problem, denn an „Neuland“ haben wir uns vor 10 Jahren schon gewöhnt, und es ist nach wie vor ein weitgehend unbekanntes Land für unsere Volksvertreter, denen beim Schütteln schon der Kalk aus den Ohren rieselt. Und weil sie es nicht ansatzweise verstehen und Denken Schmerzen macht, zahlen sie einfach. Kann ich sogar ansatzsweise nachvollziehen.

Was mich viel mehr fasziniert ist die Unfähigkeit unserer Meteorologen.

Als ich klein war hieß es: naja nimm besser einen Schirm mit weil es könnt regnen, zumindest schaut’s so aus.

Heute heißt es: Wuaaaah, es könnt regnen, weil über der Nordsee Tiefdruckgebiet blabla der Rechner hat gesagt mit einundfuffzichprozentiger Wahrscheinlichkeit wird es regnen… gefährlichstes Unwetter aller Zeiten … und außerdem zieht es mich immer im Schritt wenn das Wetter sich ändert.

Sagt mal ihr Lackaffen: Ist Euch das nicht selber peinlich? 50 Jahre und Eure „Wissenschaft“ ist nicht einen Schritt weiter? Ihr wißt schon, Neuland und so, wir haben heute so lustige Sachen wie Satelliten, Computer, und Messgeräte. Was wir nicht haben sind auch nur annähernd funktionierende Modelle wie das Wetter wohl werden wird. Und Leute die sie entwickeln. Wollt Ihr da nicht irgendwann mal langsam dran arbeiten?

Da hilft es auch nichts, wenn Ihr dauernd eine wasserstoffblonde Wetternutte*in mit zwei waffenscheinpflichtigen Argumenten und Mörderheels vor die Kamera schiebt, die uns wortreich erklärt „naja nimm besser einen Schirm mit weil es könnt regnen, zumindest schaut’s so aus„.

Na gut, optisch ist das sicher eine nette Abwechslung zu unseren austauschbaren sonstigen Fernsehschaffenden, deren Einstellungskriterium wohl einzig war wie tief man ihren den Stock in den Hintern rammen konnte der sie aufrecht hält.

Aber zielführend für Eure Fachrichtung als solche ist das nicht, sind wir uns da einig?

Für mich seid Ihr eine tote und in sich selbst versunkene „Wissenschaft“ wie die Geologie, die Volkswirtschaft, oder die Psychoanalyse … befördert und erfolgreich wird, wer beim raten weniger oft als 50 Prozent falsch liegt. Ihr seid also hochbezahlte Münzwerfer, sonst aber nix. Seid froh dass ihr kein Schild tragen müsst auf dem Euer Beruf steht … Ihr würdet Euch gar nicht mehr aus Eurem Keller trauen angesichts des Gelächters da draussen.


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Ich beginne zu merken …

… ich werde langsam zu alt für diesen Scheiß.

Am Hermsdorfer Kreuz bekam ich schon Bauchgrummeln beim Gedanken, den ganzen Mist aus dem Raumschiff hoch ins Raumdock zu schleppen, als da wäre …

  • teures Equipment, das man besser nicht auf der Treppe fallen läßt
  • Bergen an dreckigen Hemden, die man ruhig fallen lassen dürfte, aber dadurch so abgelenkt wird, das man das teure Equipment auch fallen läßt, weil man ja bepackt wie ein Muli die Treppe hoch schlurft da man nicht 20 mal gehen will
  • nicht komplett aufgefressenen Frühstückstüten, in denen sich noch leckere Schokoriegel und Mineralwasserfläschchen befinden
  • Noch mehr teures Equipment was so gar nicht zum Rumtragen geeignet ist
  • Haufenweise Scheiß den ich drei Wochen vorher auf dem Dodesstreif’n vergessen hatte mitzunehmen oder gleich da gelassen hatte im festen Wissen, es würde ja eh nicht lange dauern bis ich wieder kommen müsste.

Immerhin hab ich nicht vergessen den vor einem Jahr ausgeliehenen Monitor vom Norddeich beim Besitzer auf dem Dodesstreifn abzugeben. Konnte ja niemand ahnen, dass ich erst nach einem Jahr die Chance haben würde, wieder mal in die Richtung Nordpol zu fahren …

Aber fast hätte ich das Scheißding wieder mit nach Bayern genommen, denn es lag einfach ganz still und stumm auf dem Rücksitz … und da schau ich so gut wie nie hin, das ist mehr so meine Ablage für … naja, für Zeug halt. First world problem, ich weiß …

Im Dunkelfinstren kam ich also an. Natürlich bei dem obligatorischen Nieselregen, was das alles noch viel toller macht – wer mag es schließlich nicht wenn ihm Regentropfen in den Nacken fallen sobald er sich in den Kofferraum beugt.

Ich guckte runter in das Sammelsuium von Dingen, der Kofferraum war aufgrund der Überfüllung fast von selber aufgesprungen, und dachte mir: OK, auf die erste Wanderung nimmst Du das, das das, und das mit. Überschlägig würden es vier bepackte Maulesel-Ladungen oder sechs bis sieben normaleMenschen-Ladungen werden.

Oben angekommen ließ ich den ganzen Mist in der Diele fallen und sah erschrocken, die Dompteuse hatte vermutlich letzte Woche sämtliche Vorhänge abgenommen und gewaschen. Ich fühlte mich dank der Riesenfensterfronten leicht unbehaglich und irgendwie beobachtet. Also konnte ich nicht mal wie gewohnt die Klamotten gleich mit fallen lassen, und der Druck das Mittagessen aus mir heraus in die Schüssel zu expedieren, verschwand wie von Zauberhand. Merde. Ich fühlte mich irgendwie wie in der Truman-Show.

Als ich mich kurz darauf an ein widerlich aufgeräumtes und zudem vorhangloses Raumdock so halbwegs gewöhnt hatte beschloß ich, der Rest an Zeug aus dem Auto kann warten, ‚mach ich nachher‘. Super Plan, mit vorhersehbarem Ausgang … denn erst war die Badewanne im Weg, und dann mein Bett.

Also war ’nachher‘ dann heute früh, als die Fußbodenkosmetikerin mit dem tosenden Staubsauger des Grauens um mich herum fuchtelte. Denn ich bin ja ein Glückskind seit ich laufen kann: Ein einziger freier Tag und Du kannst beliebige Beträge darauf wetten, daß die jeweile Vampyrette-Dompteuse aufschlägt und Raudau veranstaltet.

Also machte ich ohne Kaffee vier mal die Eiger Nordwand, weil ihre erste Amtshandlung ist jedesmal die Maschine auseinander zu bauen und alle wichtigen Teile in der Spülmaschine zu verstecken. Dass ich die letzte Woche gar nicht da war um sie einzusauen, schien ihr entfallen zu sein …

Also ging ich ohne Kaffee und auch ohne Sauerstoffmaske, aber mit einem schmückenden weißen Ding im Gesicht – denn beim Kevin-und Chantalle-Terroristen-Doc unter mir war Nebelhorn-Tag a.k.a. Impftag, also ein Haufen schreiender Blagen samt ihrer Mütter, die alle so tiefenentspannt dämlich grinsten daß ich annahm, irgendwo müsste wohl wieder ein Kanister CBD-Tropfen umgefallen sein.

Ganz ehrlich: der Arsch der Welt hat auch seine Vorteile – es ist deutlich weniger Verkehr da, wohingegen hier im Großdorf der Verkehr so zu rollen und sich zu stauen scheint wie zu besten Zeiten, als ich noch unvermummt zur Bäckerin gehen konnte.

Als ich die ganzen goodies aus den Frühstückstüten ausräumte fiel mir auf: Scheiße Du hast keine Milch mehr, und auch keinen Toast, aber Berge an Wasserfläschchen und Joghurt und Schokoriegelchen. Also auf ins Getümmel, Hausfrauenrally. Natürlich moserte das Raumschiff erstmal nach einer frischen Füllung Sprit, denn trotz Blitzer-Marathon bin ich gestern wohl recht tief geflogen. Dieses mal sprang es sogar wieder an, nach dem Desaster auf dem Dodenstreifen letzte Woche …

Irgendwann kam ich dann bei der Bäckerin mit den schönen Augen an … deren Bäckerladen aber die Öffnungszeiten geändert hat. *sigh* .. dabei hab ich immer noch die Haare schön und bin sogar frisch gebadet … ich fürchte allerdings, die Fußbodenkosmetikerin wird nächste Woche vermutlich Bad No. 1 sandstrahlen müssen … klingt auch nicht leiser als ihre Vampyrette oder auch immer das Scheißding heißt.


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Man muss ja nix lernen …

Luschet ist also Gebrauchtwagenhändlerkandidat der Wahl. Na bravo.

Es war schon immer clever ein Gummibärchen-Rückgrat als Kandidaten aufzustellen. Der tut schließlich keinem weh …

Ist ja völlig egal, dass die Leute die ihn wählen sollen (oder eben nicht wählen werden) das nasse Stück Seife nicht leiden können … wen interessieren schon Umfragewerte … brillianter Plan, faszinierend !

Inzwischen weiß ich wenigstens: die grün lackierte Fraktion ist genau so dämlich und schickt die Anna Bärlauch ins Rennen, insofern alles gut: Zwei idiotische Entscheidungen von zwei gleich dämlichen Gremien, die sich gegenseitig aufheben.

Alle anderen laufen sowieso unter ferner liefen, deren Namen weiß ich nach wie vor nicht – sind auch völlig unwichtig.

Läuft …


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Autos sollten besser nicht kaputt gehen … eine Odyssee in vielen Akten… Edit

Eigentlich … eigentlich wollte ich nur schnell tanken fahren, zur Tankstelle am Arsch der Welt, 500 Meter entfernt vom Werk.

Weil das Raumschiff nicht nur Sprit haben wollte, sondern darüber hinaus auch dreckig wie die Sau ist, dachte ich mir so: naja, spendierst ihm ein kurzes Schaumbad.

Der Waschzettel liegt immer noch in meinem Raumschiff, denn nach dem Tanken beschloss das Raumschiff ausgesprochen bockig zu sein, und nicht mehr anzuspringen. Gar nicht, nada, keinen Mucks. Nachdem man hier auf dem Dorf vermutlich noch nie eine Automatik gesehen, geschweige denn gefahren hat, brachte ich etliche Minuten damit zu den Leuten zu erklären, man könne eine Automatik nicht einfach mal so wegschieben.

Erster Akt: Der örtliche Volkswagenschrauber kommt angefahren. Er denkt – soweit noch naheliegend – es könnte der Batterie Saft fehlen. Dann versucht er fieberhaft, seinen Golf per Ladekabel anzuklemmen, und sucht eine ganze Weile nach der Klemme für den Plus-Pol.

Klappt nicht, das Raumschiff ist nach wie vor bockig.

Zweiter Akt: Ich rufe den ADAC an … einen Laden den ich zutiefst verachte, und auch nicht brauche. Und statt 25 Jahre lang jedes Jahr den Beitrag zu zahlen um eine wertlose Zeitung dafür zu bekommen, zahle ich eben wenn es ein Problem gibt – das war bisher weit, weit günstiger. Nachdem die ADAC-Tante meine Daten samt Schuhgröße und der Anzahl an bisexuellen Verwandten aufgenommen hat, verspricht sie, sich gleich wieder zu melden. Keine 10 Minuten später bimmelt das Mäuseklavier und der ADAC ist dran – aber etwa nicht jemand der mir helfen will, sondern eine Tussi, die mir ein ADAC-Abo aufschwatzen will. Ja, geht’s noch ?

Dritter Akt: Ich bin die 500 Meter zurück gelatscht ins Büro. Dort angekommen ruft mich jemand von der BMW-Hotline zurück, und teilt mir mit, in 45 Minuten wäre jemand bei mir. Ok, denk ich mir, alles gut. Kurz vor Ablauf der 45 Minuten latsche ich also zurück vom Büro zu meinem gestrandeten Raumschiff.

Mehr so aus Spass drücke ich auf den Knopp zum Anlassen … und schwupps, er ist an ??? WTF ???

2 Minuten später kommt auch der Rennwagenmechaniker von BMW, schaut mich mit Dackelblick an und meint ‚hmm, läuft doch?‘

Noch während ich ihm erkläre dass der Rennwagen das seit genau zwei Minuten wieder tut, klemmt er seine Diagnose-Box an … und macht den Motor aus. Super-Konzept. In einer Mischung aus Hagel, Schnee und ekligem Wind zerlegt er anschließend meinen halben Kofferraum auf der Suche nach der Batterie. Der Patient ist nach wie vor jedoch ziemlich tot, egal wie oft er auf den Anlasser drauf drückt.

Nach einer guten Stunde meint er ‚hmm den müssmer abschleppen‘ worauf ich erwiedere ‚ja das wird wohl so sein wenn man so helle ist eine Karre die nicht starten will und eher zufällig an geht erstmal auszumachen …‘ Und der Held der Mechaniker bestellt irgendeinen Abschlepper der meinen gestrandeten Wal auflädt und zu Leuten bringt die hoffentlich Ahnung haben was sie tun.

Vierter Akt: Der Abschlepper kommt nur rund 1,5 Stunden später. Lädt meine Karre auf, will Größenordnung 250 Möhren haben … Karten nimmt er nicht. Also lotse ich ihn zum nächsten Spasskassenautomaten in dem Kaff, kaufe dort Geld, und bezahle ihn. Dann springe ich schnell in den Leihwagen der Firma, und folge ihm zu den heiligen Hallen der Schrauber. (leck mich am Arsch, wenn ich den ganzen Tag mit 80 durch die Gegend eiern müsste hätte ich mich längst erschossen)

Fünfter Akt: Das Raumschiff steht in der Werkstatt – keine fünf Stunden nach dem Problem. Wie gesagt sie ist ganze 18 Kilometer entfernt. Der Patient hatte auch dem Werkstattmeister ganz kurz den Finger gezeigt und war angesprungen, um einen zweiten Versuch dann aber zu verweigern.

Sechster Akt: Nachdem die Uhrzeit mittlerweile fortgeschritten ist, wird man sich morgen darum bemühen auszuwürfeln, was dem Raumschiff denn querliegt. Man darf gespannt sein was für ein teures Problem sie wohl finden werden. Vermutlich braucht die Batterie einen neuen Wagen.

Ein Tag später, Siebter Akt:

Egal wie viele Telefonjoker man mir zugestanden hätte – darauf wäre ich nie gekommen: Es ist der Komfortzugang (also der Schlüssel den man nur in der Hosentasche stecken hat, anstatt das Raumschiff aufzuschliessen). Weil der nicht tut wie er soll. blockiert er den kompletten K-Bus, und sorgt dafür dass das Raumschiff nur rund 11 seiner 17 Steuergeräte findet … die Frage wofür das Raumschiff 17 Steuergeräte braucht, die stelle ich mir ein anderes mal … typisch deutsch overengineered.

Logisch, sowas hat natürlich Lieferzeiten jenseits von gut und böse, will in Wagenfarbe lackiert sein, etc. pp. … Acht Wochen …

Nix gibt’s, ich will ja nicht hierher an den Arsch der Welt umziehen. Also soll er das Ding kurzschließen, und ich mach die Karre auf wie man es gewohnt ist … und lasse meine bayerischen Schrauber das richten, wenn ich – irgendwann mal – wie zuhause sein werde.

Immerhin braucht meine Batterie keinen neuen Wagen, was ja immerhin schonmal etwas ist. Yippie ?


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Ich hab da so eine Idee …

… bestimmt ist mein Demokratieverständis stark eingerostet, komplett erodiert … vielleicht war es ja ohnehin nie so furchtbar ausgeprägt wie bei meinen weichgespülten Landsleuten.

Aber als ich mir die heutigen – komplett inhaltslosen und wirklich ganz ehrlich sinnfreien – Reden unserer künftiger Gebrauchtwagenhändler nochmal anschaute, da kam mir eine Idee:

  • Ok, wir haben Pandemie
  • Unsere Gebrauchtwagenhändlerkandidaten Luschet und Statler sind nicht in der Lage den Mist besser zu wuppen als Mutti und die Geronto-Gang das aktuell versuchen
  • nehmen sich aber gerne die Zeit solch leeren Müll wie heute zu verbreiten, anstatt zu arbeiten
  • Die anderen Gestalten sind noch weniger in der Lage den Mist zu wuppen (10 Euro für jeden der mir aus dem Stand ohne nachzuschauen sagen kann wie sie denn heissen!)

Die Lösung ist doch ganz einfach!

Wir sagen den ganzen Scheiss im September ab! Wir verschieben ihn einfach um zwei oder drei Jahre. Nein, nicht weil ich annehmen würde wir hätten dann bessere Gestalten als die aktuellen Nulpen zur Hand, weit gefehlt – diese Promenadenmischungen unserer aktuellen Politikerkaste vermehren sich nur untereinander.

Nein, simmer doch mal ehrlich: Niemand mit etwas Resthirn erwartet eine merkbare Veränderung – egal welchen Deppen sie im September zum neuen Gebrauchwagenhändler küren. Der ganze Mist kostet viel zu viel Zeit, und bringt unsere Gebrauchwagenhändlerkandidaten zu noch dämlicheren, wachsweichen und nasses-Stück-Seife-like Entscheidungen.

Ja, auch Mutti hatte man nix zugetraut. Und sie ist irgendwie da reingewachsen. Also mehr oder weniger, je nach politischer coleur. Mag ja sein auch Luschet oder Statler könnten da irgendwann rein wachsen – aber wir haben nicht die Zeit dafür es rauszufinden!

Die aktuellen Pfeiffen hatten jetzt ein Jahr Zeit zu üben, um rauszufinden ‚ja, da könnte vielleicht Norden sein‚. Und so trostlos und unsympatisch sie auch sein mögen … neue vollkommen planlose Pfeiffen an ihre Stelle zu setzen bringt uns doch auch keinen Schritt weiter. Also lassen wir sie weiter rudern. Ja freilich, der Groschen fällt bei denen nur centweise, aber immerhin sind bei denen in einem Jahr schonmal so ca. 5 cent gefallen.

Das ist zwar wirklich nicht viel … aber jetzt jemand anderen rumstümpern zu lassen der so überhaupt keinen Plan hat wäre doch auch nicht besser. Im Gegenteil, die ersten 100 Tage wären sämtliche neuen Pfeiffen mit sich selber und dem Umdekorieren ihrer Büros beschäftigt. Und mit ein wenig Glück fallen die restlichen cent ja doch noch, und machen den Groschen voll. Also mit ein wenig Glück, so kurz vor Weihnachten vielleicht.

Wir bewegen uns sowieso ungefähr so schnell wie ein Gletscher, oder wie die Kontinentaldrift – da brauchen wir doch keine weiteren drei Monate Verzögerung. Oder bin ich der Einzige der so denkt?

Sicher, Mutti müsste noch überredet werden. Das könnte ein Problem sein, weil die hat sowas von keinen Bock mehr den Zoo von Lackaffen zu dirigieren, das kann man förmlich sehen. Und ich kann sie verstehen. Ich weiß glaub ich übrigens wieso es so scharfe Waffenkontrollen vor jeder MPK gibt: Andernfalls hätte sie den halben Zoo schon längst umgenietet. Du kannst ja nicht unendlich viele Nulpen nach Brüssel wegbefördern – außerdem sind die da mit Flintenuschi schon gestraft genug.

Ja, ich weiß, ich bin garantiert ein lausiger Demokrat. Und völlig unbeleckt von den ewigen Diskussionen, der politischen Korrektheit, und dem gegenseitigen Eierschaukeln eines richtigen Demokraten. Und ich wünsche ihnen trotzdem nur ganz wenig die Pest an den Hals – nicht viel, nur so ein winziges bisschen.


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Liebe Telekom

wir leben in der EDV-technischen Sahelzone. Mitten in den 60ern, mit Wählscheibentelefonen, Bakelit-Technik, kurz nach der Zeit der Handvermittlung durch das Fräulein vom Amt. Hab ich ja verstanden.

Aber wenn Ihr schon Euren Bürgern einen peinlichen Haufen Kohle für beschissenen Durchsatz abknöpft, dann macht Euch wenigstens ehrlich, und bietet dafür einen anständigen Service !!!

Nur weil grade drei Hausfrauen Netflix gucken, darf Eure grandiose Technik nicht versagen. Ihr seid einfach nur peinlich für unser sogenanntes „hightech-Land“.

Selbst mitten in Uganda haben wir besseren Durchsatz. Und hey, da muss man auch nicht mit seinem Mäuseklavier wild rumfuchteln um einen Funkmast zu finden. Ist das nicht erstaunlich ?

Was zur Hölle macht Ihr denn mit all den Milliarden die Ihr uns jeden Monat abknöpft ? Die Nutten sind im Lockdown, Sportwagen habt Ihr doch längst, spart Ihr grad auf eine Yacht für jeden Kabelaffen, oder was ?

Nur so ’ne Idee: Wie wär’s denn wenn Ihr mal anfangt ein paar Kabel zu verbuddeln ihr Trantüten.

Herrgott, so ein Scheißladen !