a life less ordinary ?

the egghead diaries


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Einer der schönsten Artikel seit langem …

Oh, all Ihr Twitttermeldungsvorleser, unheilbaren ADHS-Patienten und Dauerentrüsteten, hier mal ein Stückle Text für Euch, zum auswendiglernen. Wird Euch aber nicht gefallen fürchte ich.

http://www.stern.de/kultur/micky-beisenherz/christoph-harting–micky-beisenherz-ueber-den-empoerungsmarathon-7009180.html

Ich kenne den Kerl zwar nicht und habe daher keine Ahnung ob ich ihn leiden darf oder haten muss weil … ja keine Ahnung: Frisur, Ohrenlänge, Augenabstand, sucht Euch was aus – aber hier hat der Typ etwas verzapft, das ich nicht mal ansatzweise so schön hätte sagen können – bei mir wäre es lediglich ein  ‚fuck you, Ihr spiesser‘ gewesen, in 8-30 Zeilen.Bei ihm ist es deutlich ausführlicher und drum um so schöner.

Ja ja ich weiß, für Eure Aufmerksamkeitsspanne ist das Ding an sich viel zu lang, aber nehmt einfach irgendeinen beliebigen Absatz daraus und lest den – wenn Ihr wenigstens das hinbekommt.

 

 

 


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Naturschutz ?

Soso … ein halbwüchsiger Storch demoliert Autos und Fenster und und und … und weil das dämliche Viech unter Naturschutz steht darf man nix dagegen machen ?

Na was ein Glück dass der Grossteil der Socken-in-Sandalen-Träger gleichzeitig scheinbar auch Mitglied der pazifistischen Maulwurf- und Fruchtfliegenschützer ist, die sich wie man weiss an jeder denkbaren Trasse für eine Ortsumfahrung paaren und somit deren Bau erfolgreich verhindern.

Geht’s noch ?

Würde ICH da wohnen und ein Storch würde auf dem Raumschiff rumstolzieren und rumpicken … ich würde keine 10 Sekunden brauchen bevor ich die Schrotflinte durchlade und ihn zu einem 3D-Puzzle mache – und zwar lange bevor die ersten Journalistendarsteller und hauptamtlichen Twittermeldungsvorleser überhaupt spannen, dass da ein viel zu gross geratenes Huhn mit seltsamen Haxen rum läuft.

Rumkrähen wie ein Hahn auf dem Misthaufen dürfte er von mir aus – sobald das Vieh aber Schaden verursachte der schnell in die Hunderte und Tausende gehen kann, wäre mir jeder Naturschutz vollkommen egal. Welcher Hornochse hat die Viecher denn überhaupt unter Naturschutz gestellt ? Ich muss nur 5 Kilometer weit fahren um ein ganzes Dorf zu sehen dessen einstmals rote Dächer über und über mit Storchenscheisse bededckt sind – und dass man dort darauf auch noch stolz darauf ist so viele Störche zu haben kann man wohl nur verstehen wenn man weiss, dass dieses Kaff sonst so wirklich gar nix zu bieten hat.

Und nein, es ist dabei völlig unerheblich dass die Vollkasko das alles zahlen würde … wer so bescheuerte Gesetze erlässt bzw. zulässt dass sie erlassen werden, der hat in meinen Augen eine riesige Menge Glück selber unter Naturschutz zu stehen … das eigentliche Problem ist nur, dass die Fruchtfliegenschützer sich vermehren dürfen und ihre Idiotie dabei auch noch vererben.

 


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Verwöhnt …

Irgendwas ist bei diesem Turnier seltsam.

Elfer verschossen ? Egal – ich war eh grade in der Küche und hab nicht mal mitbekommen, dass es einen zum verschiessen gab.

Wer die Tore gmacht hat ? Abgesehen vom Lieblingsnachbarn keinen Schimmer – ein paar waren recht schön anzuschauen.

3:0 ? Na gut – hätt meinetwegen auch 1:0 oder 10:0 sein können.

Gegen wen haben wir doch gleich gespielt ? Ah ja – Slowakei … oder war’s Slowenien ? Ach egal …

 

Habe ich vielleicht zu viele Spiele der internationalen dritten Amateur-Liga gesehen ? Ich meine zu viele solche Kracher wie Rumänien gegen Albanien, oder Nordirland gegen Wales – bei denen mir nicht mal aufgefallen wäre, wenn zwischenzeitlich der Strom ausgefallen oder der Fernsehturm umgefallen und damit das Bild weg gewesen wäre.

Auch der einsame Böller nach jedem Tor wirkt in der geriatrischen Abteilung Frankens noch eher störend als mitreissend.

Nicht mal das Gestammel der Ollis, oder Op den Murksi’s und Murksi Scholl’s Gelaber können mich wirklich aus dem Desinteresse holen.

Das war 2014 ganz anders, als ich während der deutschen Spiele beinahe Halbmarathons um meinen Schreibtisch gelaufen bin und mir die Fingernägel bis zum Ellenbogen abgekaut habe.

Irgendwie kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren dieses Turnier wird erst spannend werden, wenn wir zur Halbzeit gegen die Italiener 0:1 hinten liegen, und sie wie immer bei jedem Windhauch schreiend und zu Tode getroffen zu Boden sinken.

 


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*Schnüff*

Die Staubsaugerdompteuse hat der Artemide Tizio die kleine rote Kugel unterm Lämpchen abgeschert. Ohne das lütte Kügelchen schaut das aber schei**e aus.

Als Lütter kann ich mich dunkel erinnern die Lehrerin in der ersten oder zweiten Klasse hat uns damals genötigt mit so kleinen Plastikperlen irgendwelche Armbänder (?) auf einem kleinen Rahmen zu basteln. Nur ist das hundert Jahre her … ich erinnere mich auch nur ganz ganz verschwommen dran.

Ich würd ja ne kleine Cocktailkirsche drauf stecken … wenn ich eine hätte und die nicht binnen Sekunden wieder runter fressen würde.

So eine rote kleine Kugel (Durchmesser 4mm ? Bohrung 1mm ?) bräucht ich jetzt !

Nein, keinen Sack mit 10.000 Stück in hmpfzig Farben aus irgendeinem Bastelladen (gibt’s sowas noch ? hab ewig keinen mehr gesehen), weil damit veranstalte ich nur ne Riesensauerei hier und die Staubsaugerdompteuse quält mich nächste Woche noch länger mich dem Scheissteil um die alle wieder aufzusaugen:/

 

 


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Für die „Frau Vau“ …

wo ich grad eben so drüber gestolpert bin und nach einem weiteren langen Tag dank übermässigem Kaffeegenuss trotz beschissenem Fernsehprogram partout nicht einschlafen kann:

Oh, ich fühle mit Dir – vor vielen Jahren hatte ich ein Problem mit dem Schimpansenamt das sich verdächtig ähnlich anhört. Hoffentlich geht es auch bei Dir letztlich glimpflich ab – nach dem vorausgehenden Wahnsinn der damit verbunden ist natürlich, weil der wohl dazu gehört (Tabletten gegen übersäuerten Magen sind übrigens eine super Erfindung).

Ich hab’s schon mehrfach gesagt, seit der Erfahrung damals kann ich es nur wiederholen:

Sicher, für eine externe Buchhaltung samt Umsatzsteuer zahlt man etwas – aber es ist weit weniger als man denken würde, bei mir sind es zwei Tankfüllungen im Monat (wenn der Röhrich kommen muss weil die Spülmaschine verreckt ist kostet das mehr). Bietet vermutlich fast jeder Steuerberater an. Man denkt gern dass man sich das doch sparen kann – aber es ist am falschesten Ende gespart das eine Wurscht haben kann. Denn es spart so unendlich viel Nerven und nimmt einem so viel unnötigen Ballast weg den man unwillkürlich immer hinten im Kleinhirn rumschwabbern hat, dass es den Preis locker wert ist. Und Du hast plötzlich jemanden, der eben nicht der gute Freund ist der sich hätte kümmern sollen, Dich dann aber hängen lässt, dem Du aber bestenfalls böse sein kannst aber ansonsten dumm da stehst, sondern ein Profi.

Auch den ganzen Mist den man auf dreckiggrauem Papier mit dem man von den staatlichen und städtischen Schimpansen sonst ständig zugemüllt wird, ganz nebenbei per Unterschrift (ich glaub ich habe mittlerweile 1000 solche Berechtigungen bei meiner Steuerfee unterschrieben) locker und flockig direkt an die Kanzlei weiterleiten zu können, dort lesen und verstehen zu lassen, und nur vom dem informiert zu werden was wichtig ist oder teuer werden könnte, darf man nicht unterschätzen – ich seh den Mist immer nur wenn wir Ordner austauschen und es interessiert mich nicht mal mehr was da drin stand – die Steuerfee sagt es mir schon wenn es wichtig ist, oder mailt es mir. Und verschont mich mit dem sonstigen Kauderwelsch das da drin steht.

Ende des Jahres kommt dann natürlich ein Haken den man nicht für nen Appel und ein Ei bekommt: Je nachdem was es ist die Bilanz oder die Einnahme/Überschuß-Rechnung (ich hab ja not the foggiest was genau Du machst) , der Jahressteuermist eben. Ja, das kostet gerne einige tausend Euro und das mag keiner wirklich, aber:

Nachdem sie Dein Geschäft kennen haben sie spätestens nach zwei Jahren mehr als nur eine Ahnung wie das so läuft, wie das Jahr war, was am Horizont für’s nächste Jahr lauern könnte, loten aus ob man etwas so verschieben oder umsteuern kann dass es besser passt oder weniger aua macht, warnen vor, checken ab wie man mit Dingen wie abstrusen Einkommensteuervorauszahlungen für’s nächste Jahr umgeht, vergessen nix dass man selber immer vergessen würde.Und zig Dinge mehr.

Und vergessen wir eins nicht: Dass man diese Kosten wiederum absetzen kann ist zwar schön (und eigentlich so irre, dass ich jedesmal wieder lachen muss wenn ich ihre Rechnung einfach in den nächsten Beleg-Pendelorder einhefte) aber eigentlich nicht wichtig … meine Steuerfee hat mir über all die Jahre mit absoluter Sicherheit mehr gespart als sie in Summe gekostet hat. Und zwar ohne dass wir damals das Finanzamt mehrfach erfolgreich verklagt haben – sondern einfach schon dadurch, dass diese Leute einen Haufen Ahnung haben wie man mit diesem Zoo von Sesselfurzern im normalen Alltag umgeht – also fliessend schimpansisch sprechen und übersetzen können – und das auch noch so gerne machen, dass sie es zum Beruf gemacht haben (etwas, dass ich in diesem Leben wohl ganz sicher nicht mehr verstehen werde, das muss ein Gendefekt sein – ich weiss nur nicht ob bei mir oder ihnen).

Ich hab mich (in den späten 90ern oder frühen 0ern glaub ich war das) gesträubt wie eine Katze vor dem baden und es erst selbst versucht (um spektakuär zu scheitern), dann wie Du mit einem guten Freund (der noch spektakulärer scheiterte).

Dann kroch ich kleinlaut zur Steuerfee und stellte ihr den ganzen Schlamassel der letzten Jahre auf den Tisch. Und sie löste es. In Rekordzeit.

Sicher, das war irgendwie wie eine mehrwöchige Wurzelbehandlung ohne Betäubung (auch weil ich so gar kein fan davon bin jeden Monat gegenüber jemanden den ich anfangs nicht mal kannte einen striptease hinzulegen, und weil ein solcher mit zunehmendem Alter ja auch ein immer weniger schönes Bild ist), aber ich kam mir hinterher eben nicht mehr so vor als hätten die Schimpansen mich komplett verarscht und furchtbar über’s Ohr gehauen, sondern das hatte plötzlich Hand und Fuss.Und ich konnte mich drauf konzentrieren meine Arbeit zu machen und das gegen-Windmühlen-kämpfen jemand anderem überlassen.

Wie unser grosser Fussball-Philsoph Oli gesagt hat: Mund abputzen (a.k.a. den Profi bezahlen, und ggf. den Schimpasen die fällige Nachzahlung in den Rachen schieben selbst wenn sie für kurzzeitige Schnappatmung sorgt und man sich kurz fragt unter welcher Brücke man denn sein Lager wohl aufschlagen wird), weitermachen (a.k.a. damit leben wie mit schlechtem Wetter, weil eh kein Weg dran vorbei führt).

Viel Glück !

 

 


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Lieber Thomas Schmitz

seit Wochen ballerst Du SEO-Spam zur angeblichen Suchmaschinenoptimierung raus.

Nur leider bist Du zu dämlich und wirst und wirst einfach nicht besser:

  1. Auch wenn Deine angeblichen Absenderadressen durchaus variieren (was immerhin auf einen IQ oberhalb eines vergammelten Joghurts hindeutet), folgen Sie dennoch einem Muster das wir schon vor 20 Jahren besser programmiert haben. So stümperhaft wie Du das machst kann man Deinen Dreck kinderleicht anhand des Absenders mit ein paar wildcards filtern. Also streng Dich mal ein bisschen mehr an, Du Nulpe.
  2. „Guten Tag, mein Name ist Thomas Schmitz. Ich repräsentiere die Firma Web Agentur.“ Soso, Dein Firmenname ist also ‚Web Agentur‘ ? Wer solche Köder auslegt, der fängt keine Fische. Hör mal Du Nachtwächter, programmier doch wenigstens mal eine vernünftige Variablenersetzung in Dein Skript rein damit da etwas besseres als jedesmal ‚Vollpfosten GbR‘ rauskommt. Sonst erkennt ja jeder Depp schon im ersten Satz , dass Du nix kannst.
  3. Zum Abschluss machen wir mal einen kurzen Ausflug ins Marketing: „Speziell für Sie haben wir ein Sonderpreisangebot bis zum Ende des heutigen Tages vorbereitet.“
    Guter Versuch … ich bin beinahe stolz auf Dich, Du warst haarscharf davor etwas zu kapieren … nur leider hast Du fauler Sack den Rest der Seite ‚Marketing für Dummies‘ übersprungen.Limitierte Sonderangebote sind verkaufstechnisch eine tolle Sache und funktionieren auch … wenn man nicht so stinkendfaul ist wie Du und wenigstens versucht zu wissen was man da tut. Sie funktionieren nämlich nur,- wenn der zu ködernde Fisch sofort sieht welche Unsummen an Euros er spart sofern er selbst einen technisch Unbedarften wie Dich da dran lässt. Daher zu kommen und zu sagen „zum Preis von 190,- EUR“ wenn kein Aas weiß was das kostet es von Profis machen zu lassen … mein Freund, das Boot wird nicht schwimmen.

    – wenn die Dauer im goldylocks-Bereich liegt: Nicht zu kurz um allzu aufdringlich zu wirken, nicht zu lang um ihm ewig Zeit zum überlegn zu geben. Es nur bis Ende des Tages laufen zu lassen … hmm … wie soll ich es sagen … bist Du betrunken ?

    – aber vor allem wenn sie nicht alle paar Tage wieder kommen. Sonst bist Du nämlich der nächste „20% auf alles ausser Tiernahrung“ – Anwärter. Dort hat man in den Wochen ohne 20%-Köder auch nie ein Schwein gesehen.

Hmm, mir kommt da grad eine wilde Vermutung: Warst Du möglicherweise früher Marketingvorstand bei Praktiker und versuchst jetzt Dein Hartz IV aufzubessern indem Du alle paar Tage Deinen Dreck haus haust ? Das würde ja so vieles erklären … aber so lange wie Du das jetzt schon versuchst ohne mit dem Arsch auch nur in die Nähe der Wand zu kommen muss doch auch Dir klar sein, dass da irgendwas total falsch läuft.

Drum mach einmal in Deinem Leben was richtig: Selbst wenn Du möglicherweise ein Johannes-Rau-Gedächtnis-Abitur an der Wand hängen hast (wir nannten es auch das Schnupfen-Abitur weil es jeder kriegte der geatmet hat), mach‘ bitte schleunigst auf dem zweiten Bildungsweg den Hauptschulabschluss nach.

Und danach gehst Du zu einer dieser fantastischen Fern-Unis und ziehst Dir mal das ‚Marketing 101‘ rein. Das ist mit Bildern und so, das kriegst Du hin ! Danach hast Du zwar immernoch keine Ahnung, aber Du fühlst Dich besser, und das ist schliesslich auch sehr wichtig. Und keine Angst wegen der Einschreibungsvoraussetzungen: die erfüllt selbst der Beagle meines Nachbarn, der seit 12 Jahren tot ist (also der Beagle), das klappt garantiert, glaub mir !

Thomas, hör auf mich, ich zähle auf Dich. In einem oder zwei Jahren wird Dein Spam hoffentlich nicht wieder zu erkennen sein !

 


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„Mit Ausdruck veraltet“

Es gibt nur drei Arten von Projektplänen:

  • Die einen ignoriert man bis zu dem Zeitpunkt wo der Erste schreit. Funktioniert nach dem Mikado-Prinzip: wer sich zuerst bewegt, verliert.
  • Die anderen druckt man aus und ignoriert sie dann, weil sie zum Zeitpunkt wo die Tinte trocken ist bereits Makulatur geworden sind. Zum Zeitpunkt X lodert es bereits weißglühend und hektische Aktivität bricht allerorten aus.
  • Die richtig Schlauen machen gar keinen Projektplan und sparen sich den ganzen Humbug, weil sie aus Erfahrung klug geworden sind. Stattdessen rechnen sie von vorne herein mit der dreifachen Zeit die sie über den Daumen gepeilt schätzen würden. Interessanterweise laufen diese Projekte am störungsfreiesten.

 

Der Plan:

„Ende Juni an einem Donnerstag nachmittag legen wir die Anlage still, dann bauen wir alles um, und Montag drauf gegen Mittag fahren wir sie wieder an“. Das war Anfang des Jahres. Ausgedruckt war das DIN A1 mit schätzungsweise 15 Gewerken, die auf dieses lange Wochenende hin arbeiten sollten. Die Versionshistorie des Audrucks liegt ungefähr bei 14 (oder 15, so genau weiß ich das gar nicht mehr weil es mir nach Version 5 begann wurscht zu werden).

Die Realität:

  • Die Betonmischfuzzies sind vier Wochen hinterm Plan
  • Die Gas/Wasser/Scheisse – Röhrichs sind sechs Wochen hinterm Plan
  • Upps, Strom und Licht wären ab einem bestimmten Zeitpunkt auch recht hilfreich
  • Wenn man die Kräne da und dort nicht rechtzeitig wieder abbaut gibt es keinen Platz um die Baucontainer irgendwo hin zu stellen wo kein LKW sie in den Boden ein massiert.
  • Das Glump was eingebaut werden soll wenn die Betonfuzzies und die Röhrichs endlich durch sind wird irgendwann geliefert, wann genau weiß keiner so recht
  • Was wir wissen ist dass es bröckenweise geliefert werden wird
  • Natürlich mitten in der Urlaubszeit, sodass die Hälfte der Schrauber sich zu der Zeit grade die Resthirne auf Malle weg saufen wird
  • Womit klar ist, dass es bröckchenweise eingebaut, getestet und in Betrieb genommen, und dass mindestens jede zweite Verkabelung beim E/A-Check falsch rum sein wird
  • In der Konsequenz bedeutet es mehrere Monate mit einer halbgaren Anlage zu fahren die aus neuen Bereichen und alten Bereichen bestehen wird, und statt zu programmieren werden Pflaster aufgeklebt und Waggonladungen von Superkleber verwendet um die Trümmer davon abzuhalten auseinander zu kippen. Und statt der Flex kommt ein stumpfes Skalpell zum Einsatz. Mit Gummiklinge.

Und das ist ein Projekt bestenfalls mittlerer Größe. Mein Verständnis für Projektleiter von Elbphilharmonien und Flughäfen am Arsch der Welt, und Verschiebungen im Mehrjahresbereich beginnt zu wachsen …

Heiratsanzeige: Pixelschubbser sucht Frau mit eigenem Hotel im Südbayerischen für minigens drei Monate. Werde tagsüber nie da sein, also den Tagesablauf nur unwesentlich stören. Sex fällt auch aus weil ich abends zu müde sein werde. WLAN ist allerdings unverzichtbar, und die Kühe und Hühner schlafen draussen, ist klar, ja ? Wenn eine gelernte Friseuse in der Familie ist wäre das auch von Vorteil, denn nach vier Wochen werde ich nix mehr sehen – und Zeit um zu Renate zu fahren werde ich nicht haben. Große Kochkünste sind nicht weiter notwendig – die Verpflegung durch den Kunden auf der Baustelle ist vermutlich das Highlight des ganzen Projekts.

Hm … vielleicht hätte ich das Projekt in Nigeria doch nicht so leichtfertig ablehnen sollen.

 


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Altmetall .. das Schrott-Dilemma

Die betagte Saeco Grande Schrottochino hatte ihren Geist zwar nicht völlig aufgegeben … jedoch röchelte sie gar furchtbar. Also musste Ersatz her. Natürlich ergab es sich dass Uwe (der ‚das ist doch noch gut!‘ – Uwe heissen sollte) das Ding haben wollte …

Nun bin ich ja einerseits zwar ein grosser fan davon alte Sachen zügigst weg zu werfen … andererseits aber so gar kein fan davon unhandliches Zeug die Treppen rauf und runter zu schleppen.

Im März verabschiedete sich die Mikrowelle dann. Naja, eigentlich verabschiedete sie sich nicht völlig – denn sie drehte aufzuwärmendes Gut nach wie vor prima im Kreis herum … nur mit dem Erwärmen war irgendwie nichts mehr. Als ‚das ist doch noch gut!‘ – Uwe davon hörte gab ein Wort das andere.

Dumm nur, dass ich von Uwe seit Monaten weder was gehört noch was gesehen habe…

Nun habe ich ja seit Kurzem eine neue Staubwedel-Fee. Sie ist fantastisch. Nicht nur weil sie die Mutter der weltbesten Büglerin ist, nicht nur weil sie einfach von selber weiß was zu machen ist … nein, es liegt auch ein ganz klein wenig daran, dass unsere im Lauf der Jahrzehnte erlernten Sprachen so überhaupt gar keine Überschneidung haben, und wir uns daher ausgesprochen wenig zu sagen haben und uns stattdessen nur ausgesprochen freundlich anlächeln. Und natürlich hat es damit zu tun dass sie mir ab und an ungefragt ein Frühstück vom Bäcker mit bringt …

Wie alle Staubwedel-Feen hat sie jedoch trotz aller ihrer Vorzüge einen persönlichen Fetisch.

Eine ihrer Vorgängerinnen schaffte es zum Beispiel jahrelang nicht, Dinge nach dem Staubwischen wieder dorthin zu legen wo sie vorher waren – was dazu führte dass meine Küchenutensilien jede Woche auf einer Safari durch sämtliche Schränke waren.

Eine andere konnte sich partout nicht daran erinnern den vollen Wischeimer hinter sich abgestellt zu haben und flutete mehrfach meine Diele.

Meine aktuelle Fee hat keine dieser Macken. Dafür liebt sie sie den Staubsauger heiss und innig. Hierzu muss man wissen dass ich seit Kindesbeinen an eine ausgewachsene Staubsaugerphobie habe, die auch durch etliche Mackendoktoren unmöglich kurierbar wäre. Sie rührt aus der Schulzeit her, wo es ja ab und zu mal schulfreie Tage gab. Die Staubwedel-Fee meiner Eltern hatte jedoch ein Radar für diese wenigen Tage und musste zwanghaft um dunkelfinster samt des tragbaren Düsentriebwerks in meinem Zimmer aufschlagen und Bambule machen.

Diese erworbene Staubsaugerphobie führt heute zu drei möglichen Lösungen:

a) ich springe vom Balkon
b) ich ergreife die Flucht
c) ich werfe wahlweise den Staubsauger oder die Staubwedel-Fee vom Balkon

Nachdem a) schmerzhaft wäre und b) aktuell dank enorm hoher Auslastung unmöglich ist bliebe nur c). Nur wer macht dann hier sauber ? Ich sicher nicht. Es ist ein Dilemma.

Vergangene Woche jedoch herrschte nach einer zweistündigen Orgie mit dem beutellosen Monster unvermittelt himmlische Ruhe. Während ich noch dachte es sei womöglich für diesen Tag vollbracht und nun würden leisere Arbeiten wie das Entsiffen der verwüsteten Küche folgen, da hörte ich das hektische Klicken eines An-Aus-Trittschalters und wenige Sekunden später kam die Staubwedel-Fee mit zerknittertem Gesicht samt des beutellosen Monsters aus dem Schlafzimmer und war ein einziges universell verständliches Fragezeichen. Augenscheinlich war ihr Geliebter verreckt.

In mir stritten Gefühle zwischen dem Genuss himmlischer Ruhe und dem Wissen, dass sie ohne ihr beutelloses Monster nur ein halber Mensch wäre. Folglich schob ich seufzend den Einkaufswagen durch Amazon und suchte einen gutaussehenden neuen Geliebten für die Staubwedel-Fee aus, der auch ihr zusagte. Natürlich erneut beutellos.

Bei ihrem nächsten Eintreffen stand folglich ein enorm grosser Karton in der Diele in dem sich ihr neuer Geliebter befand. Natürlich kam er wie immer mit vollständigem Zubehör und sie weihte ihn voller Freude mehrere Stunden lang intensiv ein. Und ich hatte erneut keine Chance zwischen a), b) und c) zu wählen – tendierte jedoch stark zu a).

Als sie irgendwann fertig war wollte sie den Müll runter bringen … und grosszügig bot ich an den gigantischen Karton selber zu nehmen damit sie nicht mehrfach gehen muss.

Scheissidee. Einfach nicht machen. Denn als ich den Karton in den Armen hatte stolperte ich nunmehr blind als erstes in der Diele über den ausrangierten Geliebten, den sie zentral im Weg drapiert hatte. Ein sidestep nach rechts liess Karton und mich mit der kaputten Mikrowelle kollidieren die auf dem Tisch neben der Tür stand. Und als ich mich umsah stand daneben die Grande Schrottochino die seit Ewigkeiten auf ‚das ist doch noch gut!‘ – Uwe wartet. Womöglich ist sie inzwischen dort festgewachsen.

In jedem Fall habe ich einen Haufen voluminösen Schrott in der Diele rum stehen. Und überlege ernsthaft ob ich das nicht alles verpacke und unter Angabe eines falschen Absenders und einer Fantasieadresse von DHL abholen lassse. Denn ich hasse es den Mist die Treppen runter und ins Raumschiff zu tragen …nur um es bei der Müllumladestation erneut auszuladen.

 

 

 


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Nerdcontent, VMWare Workstation Pro unter Windows 10

Stichworte: Windows 10,  VMWare Workstation 12, VM hängt kurz

Das Raumdock ist ja mittlerweile ein recht bunter Zoo von Blechbüchsen auf denen so gut wie alles aus Redmond läuft, was die in den letzten 20 Jahren im Drogenrausch auf den Markt geworfen haben.

Gut, Versionen wie Vista und der Kachelscheiss in der Version 8/8.1 deuteten so stark auf halluzinogene Substanzen bei den Programmierern hin, dass ich mir beide gespart habe … an so gute Drogen komme ich hierzulande einfach nicht ran. Die Originale davon stehen daher im Schrank noch in Blisterfolie verpackt … gleich neben Büchern bzw. Steintafeln über Foxpro, DBase, Adimens und lustigen Borland-Compilern aus den Kartoffelkriegen die ich genauso oft brauche. Aber ich schweife ab …

Anfang des Jahres sind ja die neuen Boliden für unter den Schreibtisch hier eingetroffen und wurden sofort bzw. waren bereits mit Windows 10 versorgt.

Irgendwie ergab es sich zeitgleich, VMWare Workstation nach Jahren einer reibungslosen Verwendung von VMWare Workstation 7 auf den Windows 7-Trabbis gegen VMWare Workstation 12 Pro auszutauschen … was dazu führte dass auch das gleich mit auf die neuen Boliden geschoben wurde.

Nachdem das geschehen war wurde der komplette Zoo von VMs von einem Trabbi auf einen Boliden geschoben, nacheinander mal gestartet und angetestet (natürlich zunächst ohne Änderung jeglicher Parameter oder der VM-Hardware-Kompatibilitäts-Einstellungen, warum auch, war bisher nie notwendig).

Alles gut, alles flott, reibungslos.

Im Prinzip reibungslos, denn …gefühlt einmal pro Stunde nahm sich der Bolide eine kurze Auszeit von 10 bis 30 Sekunden, während derer er nicht bedienbar war. An und für sich ist das ja kein Weltuntergang – nur wer wie ich sehr schnell und meist blind tippt, und zwischen VMs hin und her zappt wie Oppa Kasulke durchs Randgruppenfernsehen, den nervt es irgendwann kolossal. Nach diesem kurzen Nickerchen hingegen war immer alles wie vorher, flüssig, fehlerlos.

Jetzt war es natürlich eine etwas unglückliche Konstellation – Neue Boliden, die auch noch mit neuem 10-Zylinder aus Redmond, und dazu noch neue VMWare. Nachdem VMWare seit den Zeiten von Version 2 (2001!) mir nie erinnerungswerten Kummer bereitet hat, schob ich es natürlich zunächst auf Windows 10 und oder DELL (die ja für einen aberwitzigen Preis mit EMC unter anderem auch VMWare aufgekauft haben).

Also Ereignisprotokolle geflöht auf der Suche nach … naja, irgendwelchen relevanten Infos die sich in dem Wust von Meldungen verstecken. Nix.

Die Protokollierung eingeschaltet ob während der Kunstpausen irgendwas unter besonderer Last läuft und den ganzen Zoo aufhält. Nix.

Die Treiber durchwühlt ob da was zickt. Nix zu sehen (dafür dass ich mit Bluetooth am Blechotto seit jeder auf Kriegsfuss stehe kann die Kiste ja nix).

Die allwissende Müllhalde geflöht nah irgendeinem armen Schwein das das gleiche Problem hat. Nix.

Irgendwann war ich mir nicht mal mehr sicher ob es an der Kiste liegt die alles kurz ins Koma schickt, oder ob es die VMs sind die kurz ins Koma kippen und es dabei irgendwie schaffen den Boliden gleich mit schlafen zu legen.

Dann fand ich irgendwo in den Untiefen der allwissenden Müllhalde ein Problem das zwar an sich gar nix mit meinem zu tun hatte, dessen Lösung mich aber auf die richtige Spur brachte !

So unwahrscheinlich es auch scheinen mag, Redmond war mal nicht schuld (und ich versuche mich gerade krampfhaft dran zu erinnern wann zur Hölle das zum letzten mal der Fall war) – es war VMWare !

An sich habe ich den allergrößten Respekt für die Jungs von VMWare wie die es seit gefühlten Ewigkeiten geschafft haben abwärtskompatibel zu bleiben und ein wirklich fehlerarmes und schmutzfreies Werkzeug zu pflegen. Nur diesmal habe ich ihnen mit dem Totalumbau von Hardware, OS und verwendeter Version wohl zuviel zugemutet – und ich mache ihnen keinen Vorwurf.

Situation:

  • VMs erstellt vor Jahren unter Windows Workstation 5/6/7
  • VMs erstellt auf Trabbis die noch ein Diskettenlaufwerk hatten samt zugehörigem OnBoard-Controller, und die auch komplett andere Audio-Hardware hatten.
  • VMs umgezogen auf einen Boliden ohne Diskettenlaufwerk und mit anderer Audio-Hardware.

Mit dem frisch erworbenen Halbwissen dass bei einem anderen Problem eine bestimmte Lösung geholfen hatte bewaffnet habe ich also den ganzen laufenden Zoo an VMs runter gefahren (das ist der Moment wo Dir selbst die schnellsten Platten wie Wanderdünen vorkommen).

Massnahmen:

-> VM -> Settings -> Hardware: Floppy raus kippen
-> VM -> Settings -> Hardware: Audio raus kippen
(hierfür war es nötig die VMs runterzufahren, das geht im geliebten suspended mode nicht)

-> VM booten -> Anmelden -> Gerätemanager: Floppy raus kippen
-> VM booten -> Anmelden -> Gerätemanager: Audio raus kippen
-> zur Sicherheit die VM noch mal durchbooten

Knapp 10 VMs, drei Kaffee, und einen Kurztrip zu Amazon ob es nicht irgendwo noch schnellere SSDs gibt, für den ersten Wurf später war ich soweit.

Zu sehen / zu merken war natürlich nix … es trat ja immer sporadisch auf also konnte ich nur warten und normal werkeln, bis es wieder passiert …. oder eben nicht.

Und Tatsache: Die kurzzeitige Narkolepsie des Boliden ist seit zwei Tagen Geschichte !

Klar, das ist so ziemlich die Kopiervorlage eines first-world-problems, das ist mir schon bewusst – trotzdem bin ich heilfroh es beseitigt zu haben weil es hat genervt. Und vielleicht kann ich irgendeinem armen Schwein helfen und es mit dem Tipp in Richtung der Lösung seines eigenen, natürlich wieder ganz anders gelagerten Problems schieben …

Habe die Ehre,
der Pixelschubbser

 

 

 

 

 

 


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Das Fest des Friedens hinterlässt seine Spuren …

Ich wärrde alt. Eine Woche Extrremferrnsehen auf sämtlichen Dokukanälen geht irrgendwie nicht mehrr spurrlos an mirr vorrbei. Daherr lesen Sie die nachfolgende Sendung in Adolf. Und in schwarrz-weiss. Zum besserren Verrschtändnis issst am Ende eine Überrsetzung beigefügt.

Lääbe Volksgenossen uund Genossinnen ! (Applaus)

Als ich … heute morrgen … zu nachtschlafendärr Zeit … von meinem Terrrrorr-Hausmarrdärr geweckt … gezwungenerrmassen das Bett verrliess (Applaus) … und nach einerr viel zu schtarrken errsssten Tasse Kaffee … in meinem gekachelten Herrrrenzimmerr sitzend … und in Errmangelung einerr Zeitung … mit verrzerrrrtem Blick verrmutlich die Mahlzeiten därr verrgangenen zwei Wochen aus mirr herrausdrrückte (Applaus) … da dachte ich noch … dies würrde allerr Wahrrscheinlichkeit nach ein entspannterr Tag werrden.

Mit deutlich offenerren Augen … und drrei weitere Tassen Kaffee späterr  (Applaus) … fand ich mich jedoch nurr kurrz darrauf in därr Küche wiederr. Währrend ich einen Berrg Karrtoffeln fürr das Pürrrree schälte fühlte ich mich errinnerrt an die glorrrreichen Zeiten in schwarrzweisss Leipzig-Einundleipzig … als ich zuletzt vollär Stolz Karrtoffeln gäschält hatte (Applaus)… worraufhin mirr nicht nurr därr grrosse Verrdienschtorrden … sonderrn auch därr Name „Grrösschterr Karrtoffelschälerr allllerr Zeiten“ verrliehen wurrde (Applaus).

Gegen 8 Uhrr 47 jedoch, als ich mit trränenüberrschtrrömten Augen beim Schälen eines Berrgs an Zwiebeln nach wie vorr in därr Küche schtand (Applaus) … da hatte ich eine Eingebung (Applaus) und begann zu denken … „Mein Schälerr! Förr eine Horrde Silvesssterrgässste Rrouladen zu machen warr eine kapitale Scheissidee ! Es wärre weit besserr gäwäsän … Deine berröhmten Silvestertortellini aus dem Köhlregal zu servieren … oderr was vom Chinesen kommen zu lassen … und sie einfach alle vorherr schon abzuföllen“. Ja … ich sprräche seit verrgangenerr Woche viel mit mirr selbst … weil ich die anderren bei dem tosenden Applaus nach jedem meinerr Sätze sowieso kaum värrstähen kann (Applaus).

Als jedoch … wiederrum nurr wänige Minuten späterr … durrch dän Mätzgärgesellen des Verrtrrauens … eine knappe halbe Kuh hierr angelieferrt wurrde … da wurrde mirr langsam klarr … dassss ich mich värrmutlich im Karrtoffelkrrieg befinde (Applaus) … und dassss die beschissene Beleuchtung nicht von dem trrüben Wetter drrausssen kommt sonderrn daherr (Applaus) … dass derr von mirr veranlasste Fackelzug zu meinen Ehrren (Applaus)… anstelle mirr glorrrreich zurr Seite zu stähen und das Schlachtfeld zu beleuchten (Applaus) … stattdessen eine Polonaise ums Haus macht (Applaus).

Als ich dann … eine weiterre Schtunde späterr … begann … mit Hilfe därr Zutaten bowlingkugelgrrosse Rrindsrrouladen zu fabrrizierren (Applaus) … da überrtrrat … währrend ich noch värrsuchte die Zahnstocherr in sie hineinzuprrokeln … in einem Akt därr agrressivsten Barrbarrei… ein noch fassst vollles Glas Gewürrzgurrkenparrtisanen … die Grrenze zwischen Arrbeitsplatte und Küchenfussboden und begann … innerrhalb von nur wänigen Sekunden … mit einem lauten Knall … seinen Inhalt in sämtlichen Ecken des Rraumes zu verrteilen.

Doch, meine lääben Volksgenossen uund Genossinnen (Applaus) … unserre schtolze Arrmee hat es … angeführrt von einerr halben Kompanie unserer tapferen Küchenrrollen (Applaus) … lätztlich in einem aufopferrungsvollen und triumphaaalen Gefecht geschafft … nicht nurr die widerrlichen Parrtisanengurrken aus meinerr geliebten Heimat wiedärr zu verrtrreiben … sie hat auch die durrchsichtigen Eindrringlinge bis auf den letzten Glassplitterr ausrradierrt (Applaus).

Und so kann ich vollerr Schtolz verrmelden … dass unserre geliebte Heimat (Applaus) … därr Küchenfussboden (Applaus) … nunmehrr wiedärr vollschtändig gewürrzgurrkenfrrei issst (Applaus) … und es fürr die nächschten 1000 Schtunden auch bleiben wirrd ! Denn so lange wirrd es mindestens dauerrn … bis ich wiedärr Rrindsrrouladen machen werrde. Und derr Fussboden klebt auch nurr noch ein ganz klein wenig (Applaus).

Überrsetzung:
Beim Verrsuch … fürr die verrfrressene Bande fürr heut abend einen Schwung Rrouladen zu bauen … issst mirr heut frrüh ein Glas Gurrken aus den feuchten Fingerrn geglitscht und hat die Küche komplett eingesaut.

Und auch wenn meine neue Telefonansage „Hallo … hierr Schälerrhauptquarrtierr … Rrrrückzug issst zwarr keine Option aberr ich bin grrad nicht da“ mirr eigentlich ganz gut gefällt … muss ich nach Neujahrr wohl unbedingt ein paarr Tage lang KiKa gucken um den Scheissdialekt wiedärr loszuwerrden und wie ein värrnünftigerr Mänsch zu rräden. Vielleicht haben sie da ja auch die Atlantikschlacht als Comic … denn die Hälfte davon habe ich ja nun in därr Küche verpasst. Und die Fussbodenmasseuse wirrd därr Schlag träffen wenn sie hierr aufschlägt…

Seit 14 Uhrr 49 habe ich nunmährr begonnen, mirr ab jetzt die Kanne zu gäbän. Prrrost Neujahrrr !