a life less ordinary ?

the egghead diaries


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Kapitulation vor der Idiotie

Eigentlich hat sie/haben sie länger gebraucht als ich erwartet hätte. Das beruhigt mich ein Stück.

Trotzdem bin ich enttäuscht. Wenn ich dem Gestammel heute beim Versuch den Quatsch von gestern zu erklären so zuhöre, dann beschleicht mich der Eindruck, Ihr habt auch nach einem Jahr keine Ahnung und seid komplett beratungsresistent. Sondern Ihr folgt lediglich dem Gejammer – und wer am lautesten jammert kriegt ’n Keks. Nur keines der nassen Stücke Seife mit dem Rückgrat eines Gummibärchens traut sich das auch nur ganz leise zu sagen.

Davon abgesehen das die Regelung so deutsch ist wie man es besser sich nicht mal hätte ausdenken können (5 Stufen, wir würfeln sie mal willkürlich zusammen, und Fusspfleger sind systemrelevant) – haltet uns doch nicht für dämlich!

Habt doch mal Rückgrat uns sagt „hey, wir haben doch auch keinen Plan, wir steuern hier auf Sicht“ ! Das würde Euch jemand glauben. Aber hört auf uns wortreich erklären zu wollen, Ihr wüsstet was Ihr da tut. Ihr habt Meinungen – und leider lasst Ihr Euch in Eurer Meinung von den kommenden Wahlen leiten – anstatt das zu machen was wirklich das Beste für die Bevölkerung wäre.

Noch was anderes Ihr ekelhaften Provinzfürsten: Mutti war ja nie eine Augenweide, aber Ihr habt sie scheinbar kaputt gespielt – die ist in einem Jahr um gefühlt acht Jahre gealtert (*). Ihr wollt – am so ziemlich dem einzigen Menschen im Kabinett mit einer tatsächlichen Ausbildung vorbei (jajaja, studierte Landwirte und Kindergärterinnen haben auch eine Ausbildung weiß ich) – der Bevölkerung pseudowissenschafltich verbrämt erklären wieso Ihr die Entscheidungen getroffen habt. Was Euch durch die Bank noch peinlicher macht.

Dabei merkt doch jeder mit nur ein wenig Resthirn sofort: Ihr steht selber nicht dahinter – dafür stammelt Ihr alle viel zu sehr. Und das macht Euch Provinzfürsten so widerlich, wirklich verachtenswert. Und zwar durch die Bank und durch alle Farben hinweg.

Ich bin froh dass wir es uns leisten können Euch Idioten durchzufüttern, und dass das Land trotzdem noch funktioniert – egal wie stümperhaft Ihr vorgeht.

(*) Weils mir grad einfällt und ich erst am Wochenende mit ner anderen Frau darüber gesprochen habe: Flintenuschi schaut nach einem Jahr auch scheiße aus. Was aber bei ihr eher daran liegt das sie wirklich keine Ahnung hat was sie da tut, und ihr das in Brüssel auch mal jemand sagt. Und vielleicht weil sie festgestellt hat nach dem Peter-Prinzip ist sie auf einen Posten der maximalen Unfähigkeit befördert worden („nehmt Ihr sie wir wollen sie nicht!“).


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Statt eineinhalb Stunden zu labern …

… wir wäre es mit einm kleinen Bild ?

http://www.zeit.de

Ja Mädel, haben wir, und zwar zu recht.

Wie wäre es mit einem Bild ?

So entscheiden Menschen was sie als nächstes angehen – ist an sich keine Raketentechnik, man könnte es vielleicht auch gesunden Menschenverstand nennen? Wie auch immer, in keinem Fall rechtfertigt es eineinhalb Stunden Gelaber. Und wenn Du erst nachdenken musst was Du sagen willst, dann mach das doch in Zukunft bevor Du einen Haufen Unsinn abläßt, wie wär’s ? In der Kürze liegt die Kraft!


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Sprühkleber statt Haarspray, naja vielleicht …

Zugegeben, als ich das gelesen hab, hab ich erst mal vor Lachen meinen ersten Kaffee des Tags auf sämtlichen Screens verteilt – ich konnte mich einfach nicht zurück halten. Ein Blick wie eine Kuh wenn’s blitzt …

http://www.spiegel.de

Andererseits ist die Idee vielleicht gar nicht mal so dämlich wie gedacht: Wenn nämlich unsere Helden so rein salamitaktisch die Friseure noch bissi länger als bis März zu lassen, dann könnte das der einzige Weg sein, um den Bobtail auf meinem Kopf noch zu zähmen !!


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Holy crap, was ist mit Dr. Who passiert ?

Ich kann mich an eine Zeit erinnern, da hatten ganze Staffeln einen übergeordneten arc, ein grundlegendes gemeinsames Thema. Was einen Teil der Magie ausmachte, oder wie immer man es nennen möchte. Ich habe mich ernsthaft mal drauf gefreut die nächste Folge zu sehen – ist eine Weile her …

Und nun ? Das einzige den Folgen Gemeinsame sind – schrecklich flache – companions, und ein weiblicher Matt Smith, die scheinbar dieselben Medikamente/Drogen nimmt und sich genauso zweifelhaft kleidet. Ansonsten ist es ein Sammelsurium von – teilweise recht idiotischen – unzusammenhängenden Geschichten, die man ausnahmslos mühelos in der Hälfte der Zeit zu Ende hätte erzählen können.

Neinnein, das hier ist kein bashing einer Doctor*in statt eines Doctors – beide waren gleich schlecht. Das ist mehr die Kritik an den aktuellen Drehbuchschreibern – die inzwischen handwerklich mühelos mit unseren Journalistendarstellern oder Politikdarstellern mithalten könnten.

Vielleicht hat ja C-19 eine ganze Generation von Gebrauchtwagenverkäufern oder Fliesenlegern brotlos gemacht, und in eine neue Karriere von irgendwas mit Medien getrieben? Oder ist vielleicht wieder ein Streik der Drehbuchautoren und nur ich habe wieder nix davon mitbekommen ?

Verdammt nochmal, ich will nicht wieder 30 Jahre warten müssen bis die Truppe der Drehbuchkünstler sich endlich neu erfindet, und endlich wieder gute Folgen rausbringt!

Und BTW: Ja, das fängt mit einem brauchbaren Doctor an – die letzten drei waren mehr oder weniger Griffe in die tiefbraune Masse*in. Und mir ist scheissegal*in ob es eine Doctor*in, oder ein LGBT*Doctor*in oder ein sprechender Wischmop*in ist – ich wäre schon mit einem ganz normalen Schauspieler*in zufrieden.

Ich habe übrigens gerade beschlossen, das zwanghafte Gendern zukünftig durch das Anhängen von *in an willkürliche Worte*in dahingehend zu würdigen, dass Ihr*in dadurch keinen einzigen Müllwerker*in oder auch nur eine Vorstands-Nutte*in mehr in Ihren neuen Job*in bringen werdet als bisher. Aber macht nur weiter mit Eurem krankhaften*in Verhunzen*in einer Sprache – wenn Ihr sonst nix*in könnt.


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Whoops …

… wie doch die Zeit vergeht!

Das schaut man mal ein halbes Jahr Löcher in die Luft, und schwupps … ist ein halbes Jahr rum 🙂

Wenn mich einer fragen würde was zum Teufel ich gemacht habe – ich wüsste keine brauchbare Antwort zu geben. Im Herbst jedoch hatte ich das Gefühl die Tage gehen irgendwie ineinander über – was mir klar wurde als ich zum dritten mal vor meinem geschlossenen Supermarkt stand … zweimal weil er gegen neun am abend halt einfach geschlossen hat … und einmal weil es Sonntag war …

Die Fransen im Gesicht sind
a) von Vorteil, weil ich mich seither nur noch einmal die Woche rasieren muss. Sieht ja keiner wenn ich rumlaufe wie Rübezahl.
b) von Nachteil, weil andere Leute inzwischen scheinbar mehr drauf achten wenn ich mit den Augen rolle … fällt halt mehr auf als früher.
c) von Vorteil, weil die hüsche Bäckereiverkäuferin echt schöne Augen hat, die ich vorher gar nicht bemerkt hab‘.
d) von Nachteil, weil der Gehörschutz der Fransen stark zu wünschen übrig läßt – was bedeutet, daß ich uninspirierte Hornochsen in ihrem stundenlangem Gelaber über Unwichtigkeiten nach wie vor hören muss.
e) von Vorteil, weil sie nicht sehen können wie ich gähne.

Hmm, ein knappes 3:2 … aber ehrlich gesagt hab ich Mist ziemlich satt. Naja gut.

Der Broker schreibt mir dank Brexit lustige eMails. Was mich dran erinnert hat ich könnte doch zur Abwechslung mal in mein Depot rein gucken. Verflixung, wie war doch gleich das Passwort ? Achja, der Fingerabdruck macht das schon, so ein Glück … also schauen wir doch mal:

Air Liquide+7.3%
Allianz-6.6%
Deutsche Post+29.7%
Deutsche Pfandbriefbank-29,2%
Freenet-19,2%
Gazprom-33,8%
Hannover Rück-13,5%
Medtronic PLC-6.0%
Nel Asa+265.4%
Novartis-11.0%
Puma+24.3%
RWE+39.5%
MSCI Tech. ETF+21.5%
EuroStoxx Tech ETF+16.1%

Schaut auf dem ersten Blick so aus als hätte es ziemlich rein geregnet, oder ? Au contraire, mon frere … unter dem Strich sind das +14.6% ! Und das ist nix weswegen ich gleich röchelnd vor Scham im Boden versinke 🙂

Klar, sicher, dass eine Nel abgeht wie Schmidt’s Katze konnt man nicht sicher wissen, nur ahnen bei all dem hype – aber simmer mal ehrlich, das war aber im wesentlichen Dusel.

Grob sind das die selben Werte wie Anfang letzten Jahres (ich bin zu faul um nachzuschauen, schaut halt selber *g) – cabbage hat ja zusammen mit mir das Jahr über Löcher in die Luft gestarrt.

Und auch wenn es bei Lichte besehen schon bissle durchwachsen ausschaut – eigentlich gefällt mir das Depot nach wie vor. Gut, eine Freenet müsste ich jetzt nicht unbedingt haben – die ist ein echter Wackelkandidat mit der Halbwertszeit eines orangenen Donald im weißen Haus. Aber der Rest der Werte im Minus kümmert mich an sich wenig, selbst die Russen (also Gazprom) nicht.

Hätte ich mich drum gekümmert hätte ich die natürlich früher gegeben … aber wenn man monatelang Löcher in die Luft starrt, dann muss man halt Prioritäten setzen 🙂

Hmmm, was war noch letztes Jahr?

Rückblickend same procedure as every year James!

Aufträge akquiriert (bevor ich begonnen habe Löcher in die Luft zu gucken), auf den Weihnachtswahnsinn gewartet, weil Dezember wie jedes Jahr ja total überraschend kommt und man sich erinnert dass man dringend mal mit dem Pixelschubbser telefonieren muss.

Der natürlich dumm genug war, kurz vor Weihnachten für ein paar Tage mitten ins Pestloch von BaWü zu kutschen, und bei einem Kunden (der verdammt nochmal immer noch nicht die Telefonnummer vergessen hat) dringendstens den Schnee aus seiner Steinzeitanlage rauszuräumen, der sich dort seit Anfang 2018 angesammelt hatte. Ach richtig, die Rechnung dafür muss ich ja auch noch schreiben … wenn ich denn Zeit hab, die Löcher in der Luft gehen schon wieder zu …

Achja, mein Einkaufsverhalten hat sich nachhaltig verändert. Ich mache jetzt sowas wie einen … Moment … Ein-kaufs-zet-tel. Das sind so zerknitterte Dinger auf denen man scheinbar aufschreibt was einem denn in der Küche so ausgeht – um dann einmal in der Woche – aber nach wie vor ohne Einkaufswagen, dafür mit Korb – in den Laden zu wetzen und den ganzen Mist zusammen zu raffen. Natürlich mach ich den digital – weil ich konnte meine eigene Sauklaue noch nie lesen, und besser wird sie nicht. Außerdem würde der eh in der Küche liegen wo ich ihn vergessen würde mitzunehmen.

Und selbstredend habe ich zu Weihnachten eine Gans gemacht. Die war lecker … nur die Knödel sind missraten, so rein optisch … hat dem vollgefressenen Schweigen nach dem erfolgreichen massakrieren des goldbraun gebratenen Federviehs aber keinen Abbruch getan.

Amazon und Netflix hab ich leergeguckt, da bleibt nur noch Zeug übrig das ich gar nicht sehen will.

So meine Lieben, ich muss jetzt dringend wieder ein paar Löcher in die Luft starren. Ein fröhliches neues Jahr … und immer schön in die Armbeuge husten – ich glaube die meinen die eigene Armbeuge, so richtig klar geworden ist mir das nie. Andere Leute schauen mich aber komisch an wenn ich in ihre huste. Naja, Ihr macht das schon.


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Indifferent

Hmm.

Nach gefühlten Monaten (zwei ? drei ? keine Ahnung.) der weitestgehenden Isolation habe ich mich heute in das gewagt, was wir früher den „normalen täglichen Wahnsinn“ genannt haben.

Auf der einen Seite war die Abwechslung ganz schön.
Auf der anderen Seite nerven die Leute da draussen ganz schön.

Was extrem auffällt sind die Hausfrauen und Rentner, die auf Bundesstraßen auch ohne Verkehr, Stau und Bodennebel noch rumschleichen als wären sie festgetackert.

Meine Güte, nach zwei Monaten hab ich immer noch einen halben Tank – ich befürchte irgendwann einfach irgendwo in der Botanik stehen zu bleiben, in der Annahme die Tankanzeige sei kaputt.

Wow, wenn die Karre nach der Waschanlage poliert ist, schaut sie gar nicht mal so verkehrt aus. Ihr plötzlich fehlt der Retro-Charme einer Flunder, die gemehlt und in Panade gewendet wurde, und gleich in die Pfanne kommt. Konnte ich mich gar nicht mehr dran erinnern.

Unterwegs auf dem Rückweg drei Läden angefahren. Sofort wieder kehrt gemacht – scheinbar steht der nächste Atomkrieg unmittelbar bevor, auch wenn es an sich lediglich ein einzelner Feiertag ist.

Masken machen die generelle Optik meiner Landsleute halbwegs erträglich – sie schauen nur noch halb so hässlich aus.

Mein Tipp für Söder/Spahn und die anderen Gestalten: Bei der nächsten Pest hört nicht auf halbem Weg auf, sondern verordnet uns allen unbedingt Integralhelme – am besten mit dunklem Vollvisier. Dann schauen wir möglicherweise sogar ansehnlich aus.


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Grrrr …

Heut morgen aufgewacht und mich mit müden Augen umgeschaut wo zur Hölle denn der LKW ist, der mich nachts überfahren hat. War aber nicht zu sehen.

Versucht aufzustehen – no way Jose, too soon. Die Nacht davor bis zwei zu werkeln – ich bin zu alt für so ’nen Scheiss. An Autofahren war schon gleich gar nicht zu denken – nur im Interesse der anderen Verkehrsteilnehmer die es geben mag, oder auch nicht.

Gegen 10 erwachte ich dann erneut – der LKW war scheinbar endgültig weg, und ich konnte ein gutes Tagwerk absolvieren, nahezu 12 Stunden intensivstes Ge-Wurschtl und Ge-code.

Eeeendlich die erste Alpha remote auf einen der Kundenrechner drauf gebügelt, zusätzlich zur bestehenden Installation. Dann kann er gucken, und Betatester spielen, und Original und Fälschung vergleichen – haben wir beide was davon.

Nachteilig ist nur, dass
a) Donnerstag dieser depperte Feiertag ist, und daher die Staubsaugerfee nicht kommen wird – naja es hat auch sein gutes wenn ich mal keinen Tanz um den Staubsauger machen muss
b) Lala-Laut ungehört auf der Anrichte liegt, weil ich ja heut nicht unterwegs war
c) Ich mir morgen dann überlegen muss, was ich denn für den depperten Donnerstag brauchen könnte, aber nicht – oder bereits aufgefressen – habe

Nervig ist, dass ich bislang Git nicht auf meinem lokalen Host so installieren kann, dass die VMs das Repo ohne Schmerzen und Zickigkeiten benutzen können. Ich will weder GitHub haben (daher lokal), noch will ich ein Git samt Bash auch noch in jede VM rein klatschen, nur um einen depperten commit und push über eine Netzfreigabe machen zu können. Und ich will schon gar keinen SSH Server aufsetzen und meine Zeit dann damit zubringen den Murks zu konfigurieren (und es ist Murks, sowas von 90er das gibt’s gar nicht). Ich will doch nur ein vernünftiges SVN-Pendant auf meinem Host haben. Ideen anyone ?