a life less ordinary ?

the egghead diaries


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Lala laut

Der Pixelschubbser wird sich morgen in seine vollkommen versiffte Karre setzen, um zum Kunden zu fahren. Tun wir einfach mal so, als wäre alles wieder normal. (Da kommt er wenigstens an seiner Lieblingswaschanlage vorbei und kann schauen ob die schon wieder in Betrieb ist.)

Also hat er eben die erste CD seit Mooooonaten – es könnte auch eine zweistellige Anzahl sein – für’s Raumschiff gebrannt.

Jajaja, kann ich alles über das Mäuseklavier machen, und es mit dem Raumschiff koppeln. Is scho recht, eine CD zu toasten ist nach wie vor einfacher … und der Klang ist auch besser. Und ich hab noch eine fast volle Spindel an Rohlingen neben mir rum liegen.

Interessant aber, dass Windows seinen Standard-CD-Titel „Lala laut“ (so heißen seit Ewigkeiten alle seine CDs) über mehrere Patches und Neuinstallationen hinweg behalten hat. Wie das denn ?

Muss ich jetzt den Aluhut aufsetzen ? Schon wieder ? Hmmm. Der blonde Pudel sagt ja – die ganze Wolle auf dem Kopf sagt nein. Der rutscht sicher gleich wieder runter.


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Ja, die schmückt total …

Meine Nachbarn sind wirklich süß … sie haben mir sogar eine Maske gebastelt / beschafft. Echt putzig.

Und yep, ich muss zum Friseur … seit ca. 3 Wochen schon …

Ohne Frage schmückt sie mich … „was Dich verdeckt macht Dich schön“ … ich beginne den Spruch meins Dads von damals als ich 10 war so langsam zu verstehen 🙂

Edit: „Scheußliche Bilder von allem außer Katzen zu sehen“ … steht rechts. Selten war das so richtig wie jetzt 🙂


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Nicht so schnell!

Hmm. Jajaja, es nervt. Und zwar massiv. Nicht rauszudürfen wenn ich will oder alles machen zu können was ich will stört schon. Völlig klar.

Aber während alle Welt (naja die halbe Welt) danach schreit doch die Beschränkungen wieder aufzuheben, habe ich ein total eigennütziges und unedles Motiv dafür, dass wir das noch schön lange beibehalten:

Vor rund 3 Wochen (es fühlt sich aber an als würde ich das schon Monate machen) habe ich angefangen ein längst fälliges redesign der Logistikanwendung vorzunehmen. Ich hatte mich immer davor gescheut denn ich wusste ja das würde eine immense Aufgabe werden.

Drei Standorte die prinzipiell identisch funktionieren – in den Details der Anlage sich aber dann doch dramatisch unterscheiden. Und features die je nach Bedarf in einem Standort hinzugefügt wurden – in den anderen aber nicht.

Also habe ich mir gewollt einen ganz braunen Arm geholt und mal so richtig in den gewachsenen Modder der vergangenen 20 Jahre (Wahnsinn wenn man bedenkt wie lange ich das schon mache) rein gelangt.

Und nach besagten drei Wochen habe ich den Eindruck, ich bin ca. bei der Hälfte der Coding-Arbeiten – nachdem ich sämtliche Oberflächen in Trümmer gelegt und die Hälfte bislang wieder zusammengebaut habe. Und danach brauche ich noch ein oder zwei Wochen Tests, bevor ich die Kunden mit dem neuen Ding beglücke – nix wäre schlimmer als wenn dann die Hälte nimmer geht.

Ich bin allerdings dankbar die Zeit dafür zu haben – die ich im normalen Wahnsinn niemals hätte – und sicher auch nicht die Disziplin sich von nichts ablenken zu lassen.

Insofern wäre ich zwar nicht böse wenn ich mal zum Friseur oder zur Maniküre gehen könnte – andererseits will ich das aber gar nicht müssen. Denn die tägliche Verstopfung meines Alltags durch Belanglosigkeiten fehlt mir nicht wirklich:

  • Reifen wechseln – Scheißt der Hund drauf, ich fahr eh nicht rum
  • Werkstatt-Inspektion des Raumschiffs – braucht kein Mensch
  • Die Steuertante mit Belegen beglücken – die hat eh momentan anderes zu tun
  • Sommer-Klamotten kaufen – das hat mir vorher schon kein Vergnügen gemacht und fehlt mir so gar nicht
  • Freunde besuchen – hmmm, wirklich ? Irgendwie fühle ich mich in hermit junction viel zu wohl dafür … und ich brauche auch keine Ausrede was doch toll ist
  • Zur Bekloppenfarm in den Norden fahren – ja es wäre eine schöne Abwechslung, aber wenn ich ehrlich bin reisse ich mich so überhaupt nicht darum und wäre bei Kassel schon unsicher ob das eine gute oder eine beschissene Idee ist
  • Um den See rumlatschen – wäre vielleicht angenehm weil insgesamt weniger Arschlöcher unterwegs sind, fehlt mir andererseits aber auch nicht wirklich
  • Eine Ente No. 52 bei PingPong dem Chinesen abholen – zugegeben das fehlt mir – der muss das überleben … rein physisch wie auch geschäftlich!
  • Und auch die nervige Staubsaugerqueen fehlt mir fast ein wenig – die Küche müsste langsam mal wieder instand gesetzt werden

Also darf das von mir aus noch ein paar Wochen so weitergehen. Dann kriege ich wenigstens mein Projekt fertig.


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Schloßpark …

Auf Krawall gebürstet dachte ich mir, heut gehst Du mal in den Schloßpark und schaust wie klug oder weniger klug sich die Schnittlauchtruppen denn wohl verhalten.

Ich wollte einfach die dort blühenden gigantischen Magnolienbäume mal wieder sehen.

Kurz in der Badewanne noch mein längst vergrabenes Wissen um den Unterschied zwischen Bundes-Schnittlauchtruppen und Landes-Schnittlauchtruppen und deren jeweiliger Befugnis und Pflichten samt der jeweiligen Dienstvorschriften aufgefrischt – und horrido!

Geiles Wetter. Und draussen so viele Leute, als wäre Sonntag morgens ganz früh, und Länderspiel, und Fußball-WM und Formel-1 GrandPrix – alles zusammen. Während es gleichzeitig auch noch hagelt.

Der Parkplatz am Theater war leer wie nie – was an sich kein Wunder ist, hat das Theater ja schließlich zu. Die Schnittlauchtruppen waren im Straßenbild eindeutig in der Überzahl – vielleicht ist ja zusätzlich noch ein Spiel vom Club gegen die geliebten Fürther ? Oder wurden sie zum Lüften nach draußen geschickt ? Man weiß es nicht …

Was richtig nervte war, dass mein Coffee-to-go-Lieferant wegen der Pest geschlossen hat. Genauso wie der Lieferant von – an sich fragwürdigen – Croissants gegenüber. Aber der Hunger treibt sie normalerweise rein.

Und natürlich. dass der Schloßpark geschlossen hat, und sämtliche Tore so eingewickelt sind das man meinen könnte, Christo wäre da gewesen und hätte noch einen Laster voller Absperrband den er loswerden musste.

Vermutlich vorbeugend geschlossen wegen der renitenten Einheimischen die nicht zuhören, nur weil irgendein Clown ihnen vorschreiben will was sie tun dürfen und was nicht. Ja, in einer Universitätsstadt muss man da mit mehr Diskussionen rechnen als am Arsch der Welt wo eh kein Aas Ahnung hat. Insofern haben sie an sich alles richtig gemacht.

Zugegeben sie machen einen Scheißjob – und die Vorgaben ändern sich auch noch beinahe täglich – je nachdem ob unser Bundesinnenschimpanse oder wahlweise auch ihr Dienstherr der Landesinnenschimpanse mit tragender oder tränenerstickter Stimme mal wieder in die ihm hingehaltenen Mikrophone bläht oder nicht. Was letztlich zur Folge hat dass bei Dienstbeginn noch gültige Vorgaben noch gültig sein können – die Neuland-Fraktion aber gegenfalls schon mehr weiß als die paarweise seit Stunden durch die Botanik schleichenden Jungs (und JungInnen) in ihren Verkleidungen.

Merde, ich war auf Spaß eingestellt. Und nix war’s. Kein Schnittlauch – keine Magnolien, grrrr. Also trieb mich der Mangel an Kaffee mit Vanille frühzeitig zurück in den heimischen Bunker. Nicht ohne auf dem Weg zurück zum Auto ein paar Läden zu entdecken die da bestimmt schon länger sind – die ich im normalen Gewühl aber schlicht übersehen habe.

Mangels eigener Bilder musste ich mit dem vorlieb nehmen:

(https://helgesfotoalbum.com)

Yep, kann ich mich dran erinnern.


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Willkommen im Dritte-Welt-Land

https://www.spiegel.de/wissenschaft/coronavirus-wie-belastbar-sind-die-rki-daten-a-13bd06d7-22a1-4b3d-af23-ff43e5e8abd6

Mann Gottes, wann kommt die EDV-technische Sahelzone Deutschland denn mal langsam in der Realität an ?

Das ist doch beschämend – nur weil ein paar Tippsen in den Ämtern noch auf Schreibmaschinen und Steintafeln herumhämmern, haben wir Daten denen man nur so weit trauen darf wie ich eine Waschmaschine tragen kann.

Und was macht unser Gesundheitsminister ? …oder ist es vielleicht eine GesundheitsministerIN ? … keine Ahnung, er oder sie sind ein profilloses Licht. Aber hey, Du Pfosten oder PfostIN: sind vier Wochen nicht mal langsam genug um genügend Tippsen einzustellen die die sagenhafte Menge von ein paar Hundert Datensätzen zeitnah in ein EDV-System rein hacken ?

Oder wie lang brauchst Du denn für so eine simple Aufgabe ? … und rede Dich nicht mit dem heißgeliebten Föderalismus raus! Wenn Du im „Neuland“ ankommen würdest, dann würdest Du dafür eine Lösung finden.