a life less ordinary ?

the egghead diaries


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Basteln mit castagir

Also ich bin mir ja fast sicher: Hätte mir jemand ins Gesicht gesagt, ich würde ohnehin schon kleines Obst auch noch aushöhlen um es anschließend zu füllen … ich hätte entweder Sachen nach ihm geworfen, oder ihn für verrückt erklärt.

Gut, wenn wir von Melonen reden, da wär ich dabei – ein Screwdriver schmeckt onehin erst ab rund 3 Litern richtig gut …. aber Erdbeeren ? Aushöhlen ? Füllen ? Das ist was für Hausfrauen.

Aber wie es halt so ist. Vergangene Woche saß ich im Hotel am Dodesstreif’n ™. Und während ich versuchte, halbwegs auf dem Laufenden zu bleiben was weltpolitisch so abgeht und welches land nun welche Postleitzahl bekommt, da rutschte mein dicker Daumen irgendwie über das depperte touchpad des Notebook.

Und Sekunden später flimmerten Erdbeeren an mir vorbei. Und die Weltpolitik war mir mit einem Schlag scheißegal. Was machst Du aber, wenn Du am Arsch der Welt sitzt, eine Etage unter Dir zwar ein Sterne-Restaurant ist, es aber zu hat weil Sonntag ist ? Richtig, Du lernst den link auswendig.

http://www.focus.de/kultur/videos/kochen-fuer-angeber-knusprig-und-gefuellt-sie-werden-ihre-erdbeeren-nie-wieder-anders-essen_id_4787181.html

Andere sagen ‚ommmmmm‘ – ich hingegen habe versucht, mir die URL irgendwie ins Hirn zu drücken. (Und nein. Ich kann auf dem Notebook keine bookmarks dauerhaft speichern, weil das  nach jedem Einsatz automatisch auf den Grundzustand zurück gesetzt wird. Genau um eben nicht über die Zeit ein Sammelsurium von … Dingen darauf anzsammeln.)

Daheim, Tage später, habe ich dann herausgefunden, dass mein Gedächtnis wohl beginnt nachzulassen. Andere Menschen vergessen den Rest ab dem zwanzigsten Buchstaben. Ich nicht. Ich wusste alles. Nur war aus dem „Focus“ in meinem Hirn irgendwie der „Stern“ geworden. Und ich stinkig, weil ich das Rezept ums Verrecken nicht finden konnte. Aber das liess sich ja lösen dank der allwissenden Müllhalde.

Kurzer Check des Küchenschranks:

– Frischkäse ? Check

– Zucker ? Check

– Vanille ? Checkcheckcheck (ich hab aus Mauritius damals ne halbe Jahresproduktion mitgebracht)

– Mehl ? Check

– Butter ? Check

– Mandelsplitter ? Mhmmmm. Das hat was mit Backen zu tun, und backen kann ich nicht.

Also ging es lediglich darum, kindskopfgroße Erdbeeren und Mandelsplitter aufzutreiben. Was nicht leicht war.

Eine apokalyptische Sauerei bei geschätzt 35 Grad in der Küche später waren die Vorbereitungen abgeschlossen:

CIMG1165

Aber weil der Blonde mit dem wirren Blick ja kein kompletter Vollidiot ist, hat er sie in einer Muffinform geparkt, um anschließend nicht ne Stunde mit dem Kopf im Backofen zu stecken, um die Sauerei da drin wieder sauber zu machen. Reicht schon wenn er ne halbe Stunde die Kücke entsiffen muss, weil er wieder überall Mehl hingekippt hat.


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Tag 17992

Seit Anfang der Woche hatte er sich drum herum gedrückt. Doch heute nachmittag, nach einigen Bechern Kaffee, schnürte er seine Wanderstiefel und hat er sich aufgemacht zu den vorweihnachtlichen Atomkriegsvorbereitungen.

Doch nachdem er von sich selber völlig überrascht war, mal nicht auf den letzten Drücker los zu toben, beschlichen ihn Zweifel. Würde ihm das gewohnte Chaos am Ende nicht sogar fehlen ? Und so beschloss er, wenigstens die rush hour zu nutzen, um sich nicht ganz so verloren zu fühlen. Als er dann – nach einer halben Stunde Stau – im größten Supermarkt Frankens einlief wurde ihm allerdings klar, er hätte darauf keinerlei Rücksicht nehmen müssen. Denn auch wenn der Kalender etwas anderes behauptet, spätestens morgen muss eigentlich Heiligabend sein. Und an den Tagen drauf Ostern, Pfingsten und Halloween. Denn was dort stattfand war „Mad Max IV – Jenseits der Käsetheke“.

Kurz hinterm Horizont auf dem Parkplatz stehend marschierte er stramm zum anderen Ende der Kleintransporterlandebahn, um einen der verhassten Einkaufswagen zu beschaffen. Er ist ja normalerweise ein begeisterter auf-den-Armen-Balancierer – angesichts des meterlangen Einkaufszettels hatte er sich aber dazu entschlossen ausnahmsweise so einen Tieflader zu nehmen … und ihn zur Abwechslung mal all den anderen in die Hacken zu rammen.

Eineinhalb Stunden später traf er schweissüberströmt an der Kasse ein, wo er den ganzen Scheiss den er die ganze Zeit über in den Wagen geworfen hatte, nun erst aufs Band und anschließend wieder retour schaufeln musste. Kann man den Mist nicht einfach pauschal nach Gewicht abrechnen ? Plattformwaage, den Einkaufswagen drauf schieben, und dann x Euro pro Kilogramm ? Da könnte sich das Pfannkuchengesicht das grade unser neuer Wirtschaftsbundesobermohr geworden ist, mal beliebt machen und seine ganze geballte Kompetenz an den Start bringen. Von mir aus könnte man auch inklusive Einkaufswagenschieber wiegen, dann wäre unser neuer um die Volksgesundheit besorgter ExInnenNunErnährungsminister auch gleich mit glücklich.

Als er dann vollkommen erledigt all das Zeug in der Küche verstaut hatte, kam ihm eine Idee. Morgen wird er ein Gucci-Schild auf seinen Kühlschrank kleben … denn wie bei jeder guten Damenhandtasche ist nun mehr als doppelt so viel drin, wie eigentlich rein paßt. Und sollte er nicht wissen was er essen will, muss er die nächsten Tage nur die Tür vom Kühl- oder Gefrierschrank aufmachen – es fallen ihm garantiert genug Zutaten entgegen, um daraus eine Mahlzeit zu bauen. Nur mit der 9-Pfund-Gans muss er aufpassen – wenn ihm die auf die Füsse fällt braucht er anschließend Donald-Duck-Latschen.

Noch eine Brötchenrallye und ein Arm voll Gemüse, dann kann er die Krokodile in den Burggraben lassen und die Türklingel unter Strom setzen. Soweit der Plan. Aber er sieht sich schon am Montag die gleiche Rallye nochmal veranstalten, weil er sich seit heute wie ein Mähdrescher quer durch den Kühlschrank gefressen haben wird.

 


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Tag 17935

Schon wieder habe ich es getan. Fotografiert. Weil ich schon beim Zubereiten wusste, es wird mir schmecken.

AyschenputtelVorschlag

Ausgebackener Porree, plus Knoblauchjoghurt.

Genial. Ich habe natürlich eine Männerportion gemacht. Das da sind zwei Stangen Lauch von Ali, dem Gemüsetürken mit angeschlossenem Reisebüro. (-> who is who)

Ich habe ungefähr die Hälfte gegessen und bin pappsatt.

Und Vampire haben geschätzt bis Freitag absolut keine Chance.

BTW: Wer nicht weiß, wie er eine dunkle Mehlschwitze in der Pfanne machen soll, hiernach ist es ihm völlig klar.

Es ist vielleicht das erste Mal, dass ich ein anderes blog verlinke, aber da ich die Idee nunmal nicht selber hatte: http://aysenputtel.blogspot.de/

Ayschenputtel, das war das beste Rezept des ganzen Monats. Und den käselastigen Toast werde ich auch probieren, das ist mir jetzt klar.


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Tag 17923.75

Habe heute einen schlimmen Unfall verursacht. Da fahre ich gemütlich mit nicht mal 70 durch die Fussgängerzone, springt doch ein Schwein elegant über die Theke des Metzgereiwagens am Marktplatz und rennt mir direkt vors Auto. So sah das dann aus:

voher

Als ausgebildeter Ersthelfer hatte ich sofort erkannt, dass hier Eile geboten war. Wir sind deshalb zusammen noch schnell zum Supermarkt gefahren, weil mir das Öl ausging, und hatten anschließend eine die Haut straffende Maske zusammengerührt, und auf die Wunden gelegt.

Maske(Erdnussöl, Sojasauce, Honig, Paprika, Curry, die hellen Bupsels sind geschrotete Chili)

Nach einer Stunde beschloss ich dann, der Wundheilung durch Wärme nachzuhelfen – erst 45 Minuten bei 120 Grad, dann 10 Minuten geNUKEd auf 250. In der Zeit konnte ich dann auch den geeigneten dip dazu machen.

CIMG0990

Das zehnteilige Besteck fotografiere ich nicht. Ich kaufe morgen lieber schon wieder mal eine neue Tastatur weil meine irgendwie … ich weiß auch nicht wovon … verschmiert ist.

 

 

 


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Tag 17920.75

Ab und zu bin ich ja doch froh so gut wie nie daran zu denken, mein Essen zu fotografieren. Also ich meine, bevor der Teller leer ist. Manchmal mag das schade sein, heute … eher nicht.

Denn heute mittag hatte ich mir beim Metzger frische Blut- und Leberwürschte geschossen, und selbstredend noch einen Berg Kraut rausgeschleppt. Und alles zusammen in einem Topf auf nicht vorhandener Hitze stuuundenlang vor sich hin brummeln lassen.

Bis zu dem Moment wo ich noch „mal schnell“ einkaufen ging, hatte ich das natürlich längst vergessen.

Aber als ich deutlich später als gedacht wieder kam, wurde ich sehr eindringlich daran erinnert. Denn in der Küche roch es als stünde ich in Schottland, und würde grade eine Kompanieration Haggis zubereiten … während ich bis zu den Hüften in Teilen toter Tiere wate und den Rest durch den Häcksler schicke. Call me Dexter. Und auch im Topf sah es gar nicht so sehr viel anders aus.

Ich bin dann mal in meinem Sauerkraut.


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Tag 17902

Seit zwei Wochen eiere ich um die Kürbisse herum, die als dekorative Haufen überall herum liegen. Und nehme keine mit, weil es einfach zu mühselig ist die Dinger zu einer Suppe zu verarbeiten – selbst wenn die hervorragend schmeckt.

Als ich vorhin frustriert beim weltbesten Schnitzelmetzger den halben Laden leer gekauft hatte, fiel mir ein unscheinbarer Pott in der Warmhaltetheke auf, und ein „haben wollen“ schloß sich an.

Eine Stunde später ist völlig klar, dass ich vermutlich nie wieder Kürbisse in Stücke tranchieren und zu Suppe verarbeiten werde – seine ist besser !

Ich weiß nur noch nicht wie ich mit meiner Badewanne über die Strasse kommen soll, um eine mundgerechte Portion statt eines Testeimerchens abzugreifen …


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Tag 17860

Suche nach wie vor ein brauchbares Zeitfenster, um unter der Woche zweimal eine Stunde ins Maggi-Kochstudio zu gehen, und dort viel zu schwere Gewichte rumzuwuchten.

Was nicht funktioniert:

08 Uhr. Die Geräte haben maximal vier Einstellungen. Um diese Uhrzeit sind das drei zu viel.

08:30 Uhr. Die Rallye „Kinder wegbringen – Umtauschschuhpaket zur Post bringen“ ist noch in vollem Gange. Studio ist leer. Brauche aber länger um hinzufahren als dann dort.

09 Uhr. Will ich seit Wochen testen. Aber alle haben scheinbar ihren Wecker auf neun stehen um mich anzurufen.

10 Uhr. Im Studio ist Gruppentreffen der geriatrischen Abteilung Franken. Zu viel welkes Fleisch. Geht nur in Verbindung mit einer Nulldiät. Würde nach drei Wochen verhungern.

12 Uhr. Horden von dynamischen Kindergesichtern aus der „Bank mit angeschlossenem Elektroladen“ sporteln in ihrer Mittagspause. Müssen, um pünktlich Feierabend machen zu können, aber in 30 Minuten damit durch sein. Viel zu hektischer Betrieb.

16 Uhr. Die „Ich bin schlau, ich fahr direkt von der Arbeit hin“ – Athleten stehen bis 16:30 Uhr in der rush hour um dann vollkommen erledigt nur noch Bleistifte mit Radiergummis dran hochheben zu können.

20 Uhr. Die „Verdammt ich muss noch zum Sport, ist ja teuer“ – Olympioniken treten sich auf die Füsse. Die Duschen sind noch mit schlafenden Arbeitnehmern aus der rush hour überfüllt.

Also weiter suchen.


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Tag 17856

Da bist Du also wieder im Maggi-Kochstudio und schaust schwitzenden und keuchenden Irren dabei zu, wie sie den selben Scheiss machen wie Du selber – nämlich freiwillig Gewichte durch die Gegend zu stemmen, zu ziehen, zu drücken.

Es hatte schon irgendwie peinlich angefangen, als Du Dich beim Hinfahren wie immer auf des Docs Parkplatz gestellt, dabei aber irgendwie gepennt und mit dem rechten Vorderrad die Blumenrabatten rechts davon umgepflügt hattest – und an und für sich hättest Du daraufhin sofort umdrehen und wieder heimfahren sollen. Aber wenn man schon mal da ist …

Beim Umziehen entdeckst Du einen daumennagelgrossen frischen Blutfleck auf Deinem schneeweissen T-Shirt. Und je mehr Du Dich danach untersuchst wo denn genau das Leck ist, um so mehr Flecken werden es. Bis Du feststellst, dass das Pflaster vom Daumen abgegangen ist. Das Du gesternabend gebraucht hattest als Du Dir dachtest „wieso habe ich eigentlich eine atombetriebene Gemüsereibe, wenn ich dann doch immer in der Küche stehe und wie ein an Huntington (a.k.a. Veitstanz) Erkrankter Möhren in kleine Scheiben schnipple ?“ Und mit ihrer Hilfe natürlich prompt Deinen dicken Daumen begradigt hattest.

Vom Erkennen des Effekts bis zum Finden der Ursache siehst Du allerdings aus wie eine ziemlich schwule Tüpfelhyäne. Gut, denkst Du Dir, damit gehst Du jetzt offensiv um, läßt den suppenden Schnitt im Daumen von einer der Vortänzerinnen in ein neues Pflaster wickeln, und nimmst die Tour de Trance durchs Studio trotzdem auf.

Irgendwann zwischen Gerät 8 und 9, als Du nur noch rein mechanisch funktionierst, wirst Du von einem markerschütternden Kreischen aus der Bewusstlosigkeit geholt. Und während sich alle noch angestvoll umgucken ob die Hütte jetzt in sich zusammenbricht siehst Du in die G5 geschnallt zufällig, wie die elektrischen Oberlichter zu fahren. Für den Gedanken „What the hell ? Es ist schweinewarm hier drinnen, jeder Eichhörnchenfurz von draussen kann doch nur gut sein !“ reicht es jedoch nicht mehr.

Also trottest Du weiter durch den Fuhrpark, um die letzten noch nicht schmerzenden Muskeln in das erschöpfte Gewimmer der restlichen Muskeln einstimmen zu lassen.

Als Du endlich fertig bist und vor der Dusche stehst denkst Du Dir „nein, ich will auch heute nicht hier schlafen sondern daheim – fahren wir eben heute als stinkende Tüpfelhyäne durch die Innenstadt nach Hause“. Beim Auschecken kommst Du ins Gespräch mit der gar nicht unansehnlichen Vortänzerin, als Du sie fragst ob sie deshalb lächelt, weil bei der Hitze lauter Gestörte hier rumturnen und Sport machen.

Und während ihr so plaudert erwähnt sie zwischendurch dass es ja nun wohl kühler würde weil draussen die ersten Tropfen fielen. Und als sich diese Info ihren Weg ganz langsam durch Deine verstopften Ganglien gebahnt hat verabschiedest Du Dich in vollkommen ungebührlicher Hast – als würdest Du ein Erdbeerkörbchen oder einen offenen Reiskocher fahren – um die Treppe runter zum Raumschiff zu toben, das da offen rum steht.

Dabei hattest Du doch extra die Fernbedienung fürs Verdeck mitgekauft. Und hättest es wie Joe Cool persönlich von der Theke aus mit einem Knopfdruck zufahren lassen können.

Scheisstag.


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Tag 17849

Morgens, 0900 Uhr:

„Hey, der große Kürbis hat Wolken geschickt, es hat nur 24 Grad ! Cool, da kann ich ja gemütlich frühstücken und dann zum Training fahren !“

Morgens,1000 Uhr:

„Ja Kürbis, ich sehe die Wolken, danke. Aber ich kann grade nicht mal mehr einen Teller anheben, wem machen wir hier was vor … später.“

Morgens 1100 Uhr:

„Jajaja, ich sehe die Sonne da hinten am Horizont. Ich geh ja schon, bevor Du das Studio zum Backofen erklärst.“

Morgens 1130 Uhr:

„Welcher Affe hat mich bloss gebissen zum Training zu gehen ? Ich habe mich grade umgezogen und schwitze schon jetzt wie ein Schwein!“

Mittags 1150 Uhr:

„Welcher Arsch hat die Gewichte an der G5 festgeschraubt ? Und an der G2, D3,, der B3 und B5 ?“ Nach jedem Gerät wanke ich zum Wasserspender und versuche, in ihn reinzuklettern.

Mittags 1205 Uhr:

„Wow, alles so schön bunt hier.“ Und ruhig, nur das Schnaufen einer Handvoll anderer Gestörter dringt an mein Ohr. Ich bin im Fieberwahn. Und habe den Wasserspender leergesoffen.

Mittags 1220 Uhr:

Ich markiere willkürlich irgendwelche Geräte auf dem Trainingplan als heute erledigt. Irgendeines habe ich im Fieberwahn vermutlich doppelt gemacht.

Mittags 1225 Uhr:

Der Wunsch die nächsten drei Stunden in der Dusche des Studios zu schlafen kämpft mit der Anstrengung, sich dafür ausziehen zu müssen. Und anschließend wieder anziehen. Beschluß, auf dem Rückweg nicht zum Bäcker sondern stinkend aber direkt heim zu fahren.

Mittags 1230 Uhr:

Das Raumschiffinnere kocht. Ich musste ja auch unbedingt eine schwarze Karre haben, ich Idiot. Die Fliege, die seit gestern abend im Innenraum auf wundersame Weise überlebt hat, fällt zehn Sekunden nachdem ich eingestiegen bin eigenartigerweise vom Armaturenbrett, noch bevor das Verdeck offen ist.

Mittags 1235 Uhr:

Will die Frontscheibe eintreten – jedes bisschen Windzug ist hochwillkommen. Entscheide mich dagegen – bekomme den Fuss nicht mehr so hoch.

Mittags 1255 Uhr:

Beginne den Aufstieg über die Nordwand ins Raumdock. Irgendjemand hat in meiner Abwesenheit viel zu viele weitere Treppen hin montiert.

1555 Uhr:

Bin soeben in der Dusche wieder aufgewacht.

Sport ist wirklich etwas total tolles.