a life less ordinary ?

the egghead diaries

Bremsspuren

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Sechs Wochen im friesischen Irrenhaus mit angeschlossenem Lampenladen bzw. auf der Autobahn im Stau hinterlassen ihre Spuren.

Die ToDo-App auf meinem HUAWEI-Klodeckel entspannt mein Hirn, ich habe alles das geschafft, weswegen ich ja auch dieses Wochenende den Weg in den Süden angetreten habe. Und dabei nix vergessen. Sogar die Hallen des ganzjährigen Winterschlafs (vulgo: das Rathaus) habe ich besucht und mit nur drei Unterschriften einen neuen Satz Ausweise erhalten … ohne eine Schlange von Kulturbereicherern vor mir zu haben die einmal um den Block reicht.

Sogar die Bearbeitungsnummer für die neue Frontscheibe fürs Raumschiff habe ich bekommen … nach 35 Minuten geflötetem „bitte haben Sie noch einen Augenblick Geduld, der nächste freie Mitarbeiter wird sich sofort um Sie kümmern“. Also wenn Ihr geizigen Arschlöcher bei der Versicherung schon nur eine Tippse einstellen wollt um Eure Hotline zu bedienen, dann nehmt Ihr wenigstens die Nagelfeile weg, sonst dauert das ewig !

Nur noch einen Sechsjährigen brauch ich der mir erklärt, wie zum Geier ich den HUAWEI-Klodeckel dazu bringe nicht jedesmal die Navi-App zu killen sobald ich im Stau stehe und gemütlich news lesen will. Weil ich mag ihre beruhigende Stimme kurz hinter Hannover wenn sie sagt: ‚after 380 kilometers take the exit, then turn right and enter the next motor way‘.

In der Drogerie meines Vertrauens nach einer Haarbürste für Grobmotoriker gefragt und in eine gerunzelte Stirn der Fachverkäuferin geblickt. Hätte ich ihr etwa erklären sollen, dass ich meine alte Haarbürste zerbrochen habe ? Nach einem längeren Exkurs durch das Wesen und die Varianten der Haarbürste im Wandel der Jahrhunderte entschied ich mich für das Ding das am wenigsten pink war.

Morgen noch Renate damit ich wieder was sehen kann, dann bin ich durch wenn … ja wenn ich rausfinde was ich essen will.

Nach sechs Wochen an der See wachsen mir glaub ich bald Kiemen aus dem Arsch – vielleicht hat deshalb ja der Rücken vorletzte Woche so weh getan, ich habe gezahnt, und die Kiemen wollen raus.

So praktisch das ist (also das mit dem ganzen frischen Fisch und den Mäuschen die das immer alles adrett auf Tellern anrichten und die dann auch wieder abräumen), ich habe keine Ahnung (und keinen Bock!) was zu kochen. Ente Nummer 52 scharf, oder doch irgendwas Unaussprechliches vom Inder ? Gibt’s den überhaupt noch oder hat er längst wegen Reichtums geschlossen ? Ich werde es kaum rausfinden, dafür müsste ich in die city fahren und da habe ich keine Lust drauf. Außerdem hat der aus Salzburg letztens mitgebrachte ‚Hugo Blue‘ mich gerufen, und ich habe geantwortet.

 

Im übrigen hat der fränkische Spaltspilz dafür gesorgt, dass das letzte BL-Meeting ungewöhnlich spannend war als Chefchen den versammelten Tränen die seit zehn Jahren ungeniert vor sich hin stümpern gewaltig den Schuh aufgeblasen hat.

Das ist zwar schön zu wissen, macht mich aber auch nicht satt. Hmm.

 

 

 

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