a life less ordinary ?

the egghead diaries

Cabbage war da

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Dieses Jahr nicht zwingend zeitnah. Vermutlich auch nicht regelmäßig. Aber Cabbage W. Buffet hat mich um ein Update gebeten, weil die letzten Tage im alten Jahr doch noch überraschend spannend wurden, und er außerdem ein paar ziemlich schräge neue Kandidaten hatte.

Dt. Post – die Paketdealer: + 52%. Und ich finde nach wie vor keinen Grund sie rauszuwerfen. Aber damit anfreunden muss ich mich eventuell.

Pro7Sat1Media – die Gameshowspezialisten: + 55%. Für die gilt an sich das gleiche.

TUI – Die Saftschubbsenauftraggeber: + 32%. Geduld kann sich auch mal auszahlen. Monatelang torkelten sie im Wesentlichen um den Kaufkurs herum. Das ist nun irgendwie ganz anders.

Dt. Telekom – der rosa Riese: + 23%. Ich suche nach einem Grund rauszugehen … und finde noch keinen.

Dürr – Maschinenbauer: + 23%. Nach wie vor eine gesunde Bewegung.

Airbus (vormals EADS) – die Saftschubbsenfortbewegungsmittelbauer: + 19%. Der Chart (wie immer über ein Jahr) gefällt mir.

Gildemeister – Werkzeugmaschinenhersteller: + 29%. Nachdem da zwischenzeitlich etwas die Luft raus war, klettern sie weiter. I really don’t care why.

LPKF Laser – Werkzeugmaschinenhersteller: + 40%. Einen noch viel schöneren Jahreschart gibt es momentan fast nicht.

Neue Würfe von Cabbage zum Jahresauftakt waren:

ThyssenKrupp – die Bleckpatscher: + 5%. Habe ich nur mit enormem Widerwillen genommen. Dividende quasi inexistent, und gesund ist auch anders. Wenn das letzte Jahr aber eins gezeigt hat dann, dass meine eigene Meinung zu einem Wert offenbar völlig unwichtig ist.

Evonik – die Chemiker: + 2%. Da musste ich hingegen nicht lange überredet werden, was aber genau so gut ein gutes oder schlechtes Zeichen sein kann.

United Internet – Die Marcel David Gedächtnistruppe: + 4%. Die kann ich genau so wenig leiden wie ich die Gameshowspezialisten Anfang letzten Jahres leiden konnte. Und genau deshalb habe ich sie trotzdem gekauft.

Insgesamt wirkt der Markt aktuell etwas zwiespältig auf mich: Vorher abgestrafte Gurken wie K+S, Commerbank, Südzucker etc. lernen gerade wieder zu fliegen, und das ist an sich für mich kein gesundes Zeichen – es würde mir viel besser gefallen sie liefen einfach mit dem Markt. Fundamentale Aspekte können dafür aber nicht zuständig sein, es sind nach wie vor Gurken. Auf der anderen Seite ist die Börse aus der ständigen Medienpräsenz wieder ein Stück weit verschwunden, was wiederum gut ist. Unter dem Strich fühle ich mich mit den Neuzugängen recht entspannt. Was mich aber drückt ist, dass ich eventuell früher oder später ein paar alte Werte austauschen muss, wenn sie länger unter dem Markt performen – so ein bisschen Branchenrotation scheint sich momentan abzuzeichnen und da könnte ich ein paar Werte dabei haben die in einem weiter guten Markt dieses Jahr eher unter par spielen werden. Das muss ich mal ein wenig beobachten denn es macht mich stutzig, dass das Depot mal nicht analog oder besser als der Index läuft, sondern ein klein wenig dahinter zurück bleibt.

Hinweis laut §34b WpHG: Der Autor ist in den genannten Wertpapieren derzeit selbst investiert. Nehmen Sie ihn also nicht ernst, er könnte Sie dazu verleiten wollen ihm den Mist den er im Depot hat teuer abzukaufen …. muhahahahaaaaaa.


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