a life less ordinary ?

the egghead diaries

Tag 17804

10 Kommentare

Liebe Organisatoren des 30C3.

Eure Arbeit ist so verdammt wichtig. Denn Ihr seid fast die Einzigen die sie tun. Also macht sie verdammt nochmal auch anständig !

Wenn Ihr jemals wollt, dass

  • „us nerds“ irgendein normaler Mensch zuhört
  • ihm nicht nach drei Minuten die Kniescheiben einschlafen
  • er sich nicht fragt ob er in einem bullshit bingo contest sitzt dessen Sprache er aber nicht spricht
  • nicht jeder sich nach fünf Minuten denkt ‚was für ein armseliger Haufen Hippies !‘

dann tut etwas dafür !

Wenn Ihr schon Glenn Greenwald als keynote speaker bekommen konntet, dann sorgt gefälligst dafür, dass die Übertragung mit ihm nicht rüber kommt wie ein Amateurporno. Im Gegensatz zu einem Porno interessiert hier nämlich das, was er zu sagen hat und es hilft nichts zu erwarten, dass außer „uns“ noch jemand englisch Lippen lesen kann um den völlig verhunzten Ton zu sinnvollen Sätzen zusammen zu fügen.

Wenn sich ein Prof. Dr. Rüdiger Weis hinstellt und über Kryptographie nach Snowden referiert, dann ist das wichtig ! Aber wenn auf jeder Folie drei Schreibfehler sind, wie soll man ihn ernst nehmen wenner  nicht nur Mathematik spricht ? Und wie soll man uns als Gruppe ernst nehmen, wenn unsere Leuchttürme solch trübe Funzeln sind ? Fachlich zwar über jeden Zweifel erhaben jedoch unfähig, drei Sätze nacheinander unfallfrei von sich zu geben.

Wir haben sogar irgendwelche Hilfsbremser aus dem Seminar geschmissen, wenn sie nicht vernünftig vorbereitet waren. Herr Weis, Sie sind heute Dozent an einer technischen Hochschule ! Und das entbindet Sie nicht davon, Ihre schlampigen Folien wenigstens einmal durch den spellchecker laufen zu lassen … und sie in eine brauchbare Reihenfolge zu bringen anstatt so ein uninspiriertes und wirres Gestammel abzusondern. Himmel Arsch und Zwirn, das ist beschämend ! Sie machen damit mehr kaputt – Sie wissen schon, draussen, in der richtigen Welt – als Sie helfen.

Dass Sie sich mal langsam kleiden sollten wie ein Erwachsener (Sie sind nur zwei Jahre jünger als ich) ist nur eine persönliche Empfindung – für baggy jeans die in den Kniekehlen hängen während man in den Hosentaschen den halben Hausrat schmuggelt sind Sie (wie auch ich) einfach zu alt. Und wirken darin auch längst nicht so rebellisch wie Sie vielleicht vermuten – sondern eher wie ein fachlich brillanter Penner. Hören Sie auf sich bei den hippen Jungs anbiedern zu wollen. Wenn Sie außer einer gut dotierten Professur für sich auch irgend etwas für die Gesellschaft erreichen wollen, dann hören Sie um Himmels Willen damit auf gezwungen alternativ aufzutreten … sondern wie jemand dem man zuhören möchte, ohne instinktiv nach einem Kamm und einer Flasche Sagrotan zu suchen.

Linus Neumanns Vortrag zu ‚Bullshit made in Germany‘ konnte man zumindest folgen, ohne vom Fach zu sein. Und wenn es eins gibt was wir lernen müssen dann das: „Wir als Gruppe wissen schon worum es geht. Wen wir aber erreichen müssen sind die da draussen! Die sind viel mehr als wir und wissen weit weniger als wir. Aber sie kommen nur dann wenn sie entweder Spaß dran haben, oder sich wenigstens nicht vorkommen wie in der Schule.“

Von publikumswirksam ist das noch alles meilenweit entfernt. Und ich frage mich woran das liegt. Ihr steckt so viel Aufwand und Energie hinein. Freiwillig. Warum hört Ihr dann bei 70% auf ? Liegt es daran, dass „us nerds“ zwanghaft anders sein müssen als alle anderen ? Dass Konformität uns abschreckt ?

Freunde, alles das war mal cool, als Steve und der bebrillte Bill und wir jung waren, und einige von uns in der Garage Weltfirmen aufgebaut haben. Heute, in unserem Alter ist es schlicht unprofessionell. Und ein bisschen peinlich. Und das ist sehr schade. Und Ihr tut uns keinen echten Gefallen damit, wenn wir weiter nur unter uns bleiben – weil wir die einzigen sind die mit Leuten wie uns reden wollen.

10 Kommentare zu “Tag 17804

  1. Ich befasse mich eher selten mit den Versammlungen des 3C, deswegen frage ich mich grade ob es eine Fachtagung oder eine Publikumsshow war. Ich kenne es ja von den WordCamps und vielen anderen vergleichbaren Treffen. Das ist nicht für Laien gemacht, sondern für die, die damit (professionell) arbeiten. Dementsprechend wird nicht Jedesmal bei Adam&Eva behoben und auch ob der Sprecher der englischen Sprache mächtig ist oder nicht, ist von geringeren Interesse. Unverständliches Gestammel in Pidgin-English in Verbindung mit ein paar Folien die Hinweise auf das Thema geben könnten, den Rest muss man sich als Zuschauer selbst zusammen reimen.

    Als Laie erwarte ich aber auch gar nicht dass ich den Inhalt solcher Treffen verstehen könnte. Dafür gibt es Journalisten, die es verdrehen, zusammenfassen, in verständliche Sprache übersetzen und es dann in die Welt hinaus tragen. Früher, als es nur vergleichsweise wenige Journalisten bei den etablierten Medien gab, da musste man als Laie schon viel Glück haben wenn die Journalisten über eine Tagung berichteten die einen prinzipiell interessierte.
    Heute kann aber dank Internet und Blogs jeder Journalist sein. Na besser, jeder KÖNNTE ein Journalist sein. Anstatt das zu tun was Journalisten tun sollten, kauen Blogger das ganze in der gleichen unverständlichen Sprache mit den gleichen unerträglichen auftreten nochmal durch und kurzen es dem Publikum vor die Füße. Gefühle 90% der Blogs die über solche Tagungen berichten, bringen absolut nichts neues oder erklären irgendwas, was die zur wertlosen Müllhalde sinnlosen Geschwafels macht.

    Wenn wir Nerds Gehör finden wollen, müssen wir zusehen dass wir die unverfänglichen Vorträge in eine verständliche Sprache übersetzen und verbreiten. Von denen die auf diesen Tagungen vortragen, kann man das nicht erwarten.

    • Ich verstehe Deine Ansicht durchaus. Es ist eine Mischveranstaltung, keine Frage. Aber daraus zu schließen „passt scho wenn das etchy und clumsy läuft“ verschenkt in meinen Augen den eigentlichen Nutzen. Und der liegt nicht beim Fachpublikum – das weiß längst was der Kasper da vorne abliest.

      Wir haben sonst nix. Die 3Cs sind seit Jahren das Wenige, Einzige, wo der Mainstream wenigstens auf Seite 7 eine kurze Randnotiz dazu druckt, wenn man Glück hat. Es ist schön dass zumindest das passiert, es hat aber auch seinen Grund, warum auf Seite 7.

      Ich erwarte ja gar nicht dass ein Lischka, ein Lobo, und die anderen Pfeiffen drauf anspringen und bei SpON einen Headliner dazu machen. Aber ich erwarte von Seiten der Veranstalter, dass man zumindest darüber berichten könnte, ohne dass es einem peinlich sein muss, wie unprofessionell, wie amateurhaft dort präsentiert wird. Das ist unwürdig und ja, auch für ein Fachpublikum unwürdig.

      Freilich ist der Großteil einer solchen Veranstaltung fachchinesisch und MUSS es auch sein. Wenn ich mir den WiiU-Hack anschaue, so was geht nicht in Prosa und hausfrauenkompatibel. Dann dauert es 138 Stunden weil man erstmal erklären muss was Wechselstrom ist. Völlig in Ordnung.

      Wenn es jedoch um generelle Themen geht, gesellschaftspolitische, ist das etwas anderes. Die jedoch sind es die das Potential haben, den Zoo zu verlassen. De-Mail z.B. ist broken by design und geht eben nicht nur die nerds an, sondern potentiell alle 80 Mio. Kasper im hiesigen Zoo. Da kann ich natürlich als Vortragender auf die abzusehenden Lacher des Fachpublikums setzen – wie es Neumann in seinem ansonsten erstaunlich guten Vortrag gemacht hat – ich kann aber auch diese Gelegenheit nutzen genau die drei Sätze noch dazu zu sagen, die den ganzen Mist hausfrauenkompatibel machen. So dass es jeder rafft, der eMail vorher noch für einen magischen Brieftaubenexpress hielt.

      Ein Greenwald hat momentan wohl mit als Einziger Interessantes zu sagen zu dem Thema „wer hat wo wie oft gelogen“. Und dann flackert 20 Minuten das Bild weil ihm keiner sagt er soll nicht dauernd gegen den Tisch treten ? Und keiner weist ihn drauf hin dass er nicht das Mikro auffressen soll weil man ihn sonst nicht versteht ? Von all dem Wichtigen und Richtigen was er gesagt hat bleibt nichts übrig, das man direkt covern könnte ohne dass es wirkt wie eine Einsendung zur „großen Pannenshow – wenn die Katze in den Abfallkübel fällt kriegen Sie 200 Euro“.

      So was schreckt einfach nur ab. Läßt die Ernsthaftigkeit vermissen die man haben sollte wenn man draussen gehört werden will. Und das will man ja. Aber von 1.000 Aurufen bei youtube kann man davon ausgehen dass 990 abgeschaltet haben als sie seekrank wurden. Und sich denken „Ach, die Computerfuzzis wieder, versteh‘ eh kein Wort, mal schauen was auf RTL so läuft“.

      Wenn aber nicht über die Massenmedien, wie denn dann soll man die gesellschaftsrelevanten Themen eines solchen Kongresses zumindest ein bisschen anschieben ? Dazu aber gehört, sich wenigstens etwas an die Spielregeln zu halten, die – ob man sie mag oder nicht – da draussen einfach gelten. Und eben nicht wie der ungewaschene Penner aufzutreten der grenzgeniale Ideen hat, aber sie weder vernünftig formulieren noch niederschreiben kann.

      Die meisten dort fühlen sich in ihrem Gehege der Gleichgesinnten leider viel zu wohl, und denken kein Stück dran wie hilfreich es wäre, mehr Leute ins Boot zu holen um irgendwann eine Stimme zu haben die nicht mehr ganz so leicht überhört werden kann.

  2. So, Hoerrrr Castagir; stelle Dir hierzu bitte 1,56 m weiblich mit Haenden in die Huefte gestemmt und ‚tok-tok‘ auf Deine Brust vorm = Kurzform:Zwergerl-Aufstand (wie mein Mann solche Schimpftiraden zu nennen pflegt 😉 )

    1.) zum ‚ueberdeutschen/britishen‘ Anzug:
    Der Inhalt zaehlt – nicht nur bei Anzuegen!
    Der naechste Tech-Buff kommt vielleicht aus Kenia = trad. Bekleidung dann von dort, weil ‚Milan-style‘ dann als Import-Ware sicher zu teuer ist (und auch weniger oft im eigenen Land gebraucht wird!) und viele ‚inbetween-Verschnitte‘ von Anzuegen mit jeweils regionalen Mode-Einfluesse entsprechend mitunter, aehem, ’seeeehr gebacken‘ aussehen.
    (= ich mag die australischen z.B. ueeeeberhaupt nicht -oerks!)
    Uebrigends sehen manche maennl. Menschen in Anzuegen (der mitunter gerade diktierten Mode) einfach miserabel aus = meinem genehmige ich max. nur Kombinationen!

    1.1: Btw., fuer mich als ‚Gaertner‘ als evtl. Zielgruppe empfehle ich dann rosarote Arbeits-Overalls 😉
    1.2: Ich nehme an, dass Du selbst umgekehrt in Kenia auch nur Dein eigenes Business-Atire anhaben wirst und nicht das dort uebliche !

    2.) Aufgrund von ’sparen – koste es was es wolle‘ (?) wird den Business-Caspers bei Reisen mit den Big-Birds keine ‚bessere Klasse‘ mehr genehmigt. Bei Ein-Tages-Reisen hast Du also die Auswahl zwischen: eeewig auf Gepaeck warten und Dich am Flughafen umzuziehen, oder einfach etwas leicht ‚Motten-Kistig‘ auszusehen, bis Du vor dem Kunden o.ae. landest.
    2.1 Foerdert auch ab-so-lut die Bereitschaft des Personals, wenn man notfalls um 3 Uhr Frueh aufstehen ‚darf‘ um einen 7 Uhr Flug zu bekommen (= Anreise und Security checks zusammengerechnet) um dann kurz vor 12 Uhr Nachts wieder daheim zu sein und am naechsten Morgen wieder in alter Frische um 8 Uhr im Buero zu sein, welches in 1 Std. Bahn- oder Autofahrt liegt. Dies, weil auch irgendein Erbsenzaehler vor Jahren gemeint hatte, dass Geschaeftsreisen ohnehin eine Ehre und Kurz-Urlaub fuer die entsprechenden Leute seien und es keinerlei Ausgleich dazu bedarf.

    3.) Spell-Check:
    MM das Ding, welches zwar viiiele meiner eigenen Fehler heldenhaft ausbessert um sie mitunter durch ganz Neue zu ersetzen!
    Ausserdem: wenn am Fakt selbst kein Fehler – dann sollte es trotzdem o.k. sein.
    Worst case: von meiner Mutter haette ich sonst niiiie Karten/Briefe bekommen, wenn ich auf Rechtschreibfehlern herumgeritten waere; zudem haette die staendige Korrektur diesen Menschen sonst total im eigenen Ego zerstoert.

    3.1 Kommt auch darauf an, WIE vorbereitet bzw. wieviel Zeit einem das Management o.ae. ueberhaupt zugestanden hat fuer die Vorbereitung seiner Sachen = gelle ‚Hoerrr wohl Auch-Chef‘ ! 😉

    3.2 Nicht alle sind wie Du !!! = vielleicht waeren manche ja schon froh um die Optik? 😉

    So ‚Hoerrr Guenzelchen‘ und jetzt schmeiss ich Dich genau so aus meinem Revier hinaus (= auch wenn hier ICH ja selbst Schuld bin, wenn ich ausgerechnet Dich und ’noch etwas‘ derzeit in meiner ‚Not-Blog-Zeit‘ als die Wichtigsten mir doch angucke und dann mitunter auf die Palme bringen lasse :-o) , wie ich vor einer Woche meinen Mann am Krawattel vom Stuhl hob und zur Kuechentuere hinausbuxierte. Grund: er hat ein komplett eigenes Riesen-Buero zum ‚Guenzelchen‘, setzt sich aber mit dem Mobil dann in MEINE Kueche, vor MEINE Nase und erwartet dann auch noch von mir ‚Pssst, leise bitte‘.
    Ja wo sind wir denn?
    a) weiss sogar ein befreundeter Unter-Zehnjaehriger* dass Gerlinde ’sowas‘ nicht gerne hoert (auch wenn sie’s selbst auch ab und zu machen muss und sehr wohl weiss, dass es einfach kaum ‚ohne‘ geht im Leben – seufz)
    b) sind wir wieder bei der alten Geschichte: alle Menschen sind gleich – manche sind nur etwas ‚gleicher’/besser? 😉 = ICH wenn ’sowas‘ in seinem Buero machen wuerde ….
    c) kannste jetzt trotzdem wieder weiter Meckern und Mosern. Die beruhigt ueblicherweise relativ gut und ab und zu kriegt man dazu ‚Korrekturen‘ bzw. Bremskloetze vor die Nase geschmissen (s.o.). Weiter geht’s im Kontext; viel Spass auch beim naechsten Mal ‚Raufen‘ 😉 .

    * er heiratet mich spaeter – so seine kuerzliche Anfrage. Werde heute Abend sehen, ob sich seine Meinung vielleicht schon geaendert hat; ansonsten: ich versprach ihm, auf ihn zu warten.
    Innere heimliche Anmerkung/Hoffnung von mir: zumindest bis er ‚wach‘ wird! 😉

    • Form follows Function ist das Mantra derjenigen, die nur Function haben, und Form nicht können. Function verkauft aber nichts. Stammesfürsten mit Tierschädeln am Gürtel, oder eine Dirndlträgerin mögen excellente Motoreningenieure sein, sie werden aber absehbar keine guten Sportwagenverkäufer.

      Was will man mit solchen Veranstaltungen ? Publicity, was sonst. Das ist kein gathering zum kiffen und koksen (mehr).

      Ein Vortrag dort ist kein Einkaufszettel den man schreibt während man auf dem Topf sitzt. Das ist eine Veranstaltung wo ein paar 1.000 Leute aufschlagen. Und momentan nur ein paar 10.000 weitere potentiell interessiert sind ein paar Antworten zu bekommen. Präsentiert in einer Form der man folgen kann und will. Was nach wie vor so gut wie nicht passiert.

      Wo man als Referent Wochen vorher weiß, was Phase ist. Die Worte im Kopf also schon vorher zumindest halbwegs sortieren kann.

      Und es von einer marketingseitigen Lobotomie zeugt so amateurhaft zu agieren wie dort zu bewundern. Nichts gegen eine gewisse Hemdsärmeligkeit, die halte ich selber hoch. Das ist aber das dreissigste Mal, dass die das veranstalten. Sie sollten es mittlerweile können und nicht immer noch üben und rum murksen. Und wer dem Kerl eine Dozentenstelle gegeben hat muss in meinen Augen schwer betrunken gewesen sein.

      Wem wird Hein Blöd da draussen wohl eher zuhören: dem siffigen nerd der ihn zu Tode langweilt, oder dem ahnungslosen Anzugträger der zwar keine Ahnung hat aber dafür rüberbringt, was er sagen will ? Und DAS ist die Realität. Und nicht Hein Blöd muss sich umgewöhnen, sondern der siffige nerd muss es tun, wenn er nicht ewig auf der Stelle treten und im Ghetto bleiben will.

  3. Das Gesamtpaket muss passen. Weder der Ahnungslose im Anzug noch der Hochintelligente im Pennerkostüm sprechen mich an. Vor Jahren wurden solche Eyecatcher mittels ausgefallener Brillen gesetzt. Das geht subtiler, zumal auch die großen Entscheider älter geworden sind und sich dem Allgemeingeschmack angepasst haben. Und wenn dann ein nicht übermäßig in Anzug oder Pennerklamotten verkleideter Mensch was zu sagen hat, dann hört man da auch zu. MMn ist der Mittelweg der Richtige. Inhalt, aber nett verpackt.

    • Ja, so meine ich das. Denn es hilft nichts, vom Start weg bestimmte potentielle Teilnehmer „auszugrenzen“, weil sie sich wie in einer Subkultur vorkommen.

      Das gilt selbstredend auch für den Lackaffen im Anzug, der wäre da als Redner sicher genau so fehl am Platz.

      Nur, sich zumindest ein wenig in Richtung des „Normalen“ zu bewegen würde dort sicher nicht schaden.

  4. Wo Du recht hast, hast Du recht. 🙂
    Mach Du das doch: Knigge, Schauspielunterricht, Sprechunterricht, Medienkompetenz im wahrsten Sinne des Wortes: Bedienung von Mikrofonen, nicht gegen den Tisch treten, nicht am/im hinteren Teil der Hose kratzen. *g* Sich kleiden können: die gute Botschaft muß auch ansprechend verpackt sein – sonst kann sie so gut sein, wie sie will, aber keiner will sie hören.
    Erzieh die nerds zu Menschen, die sich zumindest als normale ausgeben können, wenn es sein muß. Viel Erfolg! 😉

    Ach ja – guten Rutsch ins neue Jahr!

    • „Sich ausgeben als normale Menschen“ … .das gefällt mir, made my day 😉

      Ich hoffe noch immer – wenn auch nach wie vor vergeblich – sie werden irgendwann selber mal drauf kommen. Und hoffe es langt, immer mal wieder darauf hinzuweisen. Denn ganz tief im Inneren bin ich ja selber einer von den ungewaschenen Bombenlegern 😉

      Dir natürlich auch einen guten Rutsch !

  5. 😉 joooh, verstehe ich jetzt auch nicht; glaubte ich doch auch an das Maerchen vom ‚blonden Gott der Stadt‘.
    Auch wenn die alten roem. und griech. Goetter ganz gehoerig menschliche Miststuecker gewesen zu sein scheinen – die ‚Neuen‘ (= der Stadt) jetzt auch und darum ‚Bombenleger?‘
    (aehem: wiiie war doch gleich noch die Augenfarbe hierzu? ^^ & 😉 )

    Ausserdem, WENN Du dann Dein Fachgebiet einmal um die ‚Knigge-/ Bekleidungs-Ecke‘ erweiterst, BITTE bedenken: DIE Schuhe !!!
    a) Sort of Freizeitschuhe mit klobigen Sohlen (auch wenn der Oberteil ‚business-style getarnt‘ ist …. selbst von mir etwas Zweifel
    b) egal was denn dann fuer welche (Hauptsache keine Sandalen oder Barfuss 😉 ) BITTE halbwegs geputzt; danke.
    (:-o ich weiss, nicht jeder kann mit einem Mann wie meinem verheiratet sein, welcher dann sogar seiner ‚Imelda‘ die Schuhe seit
    knapp 30 Jahren – minus ein knappes halbes Jahr; kuerzlich – brav und artig putzt )

    DANN, bitte umgekehrt den ‚besser Angezogenen‘ Business-Kaspers auch erklaeren, dass sie NICHT in der Schweiz (oder egal wo) mit der Anzug-Hose (und nur ‚aus Behinderungsgruenden das Sakko ausziehend‘) irgendwelche Sendemasten hinaufklettern sollen/duerfen.
    Ferner: NICHT die eigenen Fingernaegel als Schraubenzieher verwenden, nur weil irgendein anderes armes Schwein vergessen hat, dem leicht temperamentvollen Business Kasper einen solchen ausreichend schnell zu reichen – seufz.
    (Ich hab sonst hinterher Kratzer im Gesicht und/oder Koerper, wenn dann nicht gleich mit Nagelfeile entgratet wird :-o)

    Danke vorab liebster Castagir; ausserdem einen guten Rutsch ins Neue Jahr ohne Hals- und Beinbrueche.

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