a life less ordinary ?

the egghead diaries

Tag 17958.7

29 Kommentare

Mails vor dem Absenden noch einmal zu überfliegen kann hilfreich sein.

Das Mäuseklavier im Raumdock hat einen Akku. Keine zwei AAA, sondern einen Spezial-Super-Duper-Akku. Wenn das Ding jedoch ständig entweder am Ohr klebt oder in der Ladeschale steckt, streckt auch ein Super-Duper-Akku irgendwann die Flügel.

Also bestellt der capt’n beim Buchhändler des Vertrauens einen neuen mit Super-Duper-zügigst-Lieferung. Keinen Tag später ist er da, in einer Super-Duper-Verpackung – der Akku ist ungefähr so groß wie ein Stückchen Schokolade, der Karton hätte auch von Zalando sein können. In dem Wust von Verpackungsmaterial und Gutscheinen für allen möglichen Scheiss findet der capt’n schließlich den Akku, baut ihn ins Mäuseklavier, und steckt dieses in die Ladeschale.

Hocherfreut kommt er nach seinem morgendlichen Trip durch den Irrsinn des Alltags zurück und stellt fest, dass keine Anrufe in Abwesenheit vorliegen, das Mäuseklavier blinkt zur Abwechslung mal nicht hektisch. Alles war gut.

Bis er telefonieren wollte. Und das Mäuseklavier still blieb. Kein Display, kein Tuten, nada. Dabei hatte er extra einen Original-Super-Duper-Marken-Akku gekauft, nicht den Billig-Akku der nur ein Viertel kostet. Der capt’n bekam Blutdruck.

In weiser Vorausicht – oder weil er in seinem tiefsten Inneren ein Hamster ist – hatte er den ausgebauten Originalakku in die Schublade mit dem kleinen Friedhof der Elektrogeräte gefeuert. Ihn zog er nun wieder raus, baute ihn ein und – ja, das Mäuseklavier arbeitete wieder. Alten Akku raus, neuen nochmal rein – ja, es war tot. Also baute er das Original wieder ein.

Während er einige Minuten später an einer das Herz wärmenden mail an den Hersteller des Dreckdings saß und beim Korrekturlesen versuchte, zumindest jedes dritte Schimpfwort zu entschärfen, spielte er mit dem Ersatzakku. Bis er feststellte, dass dieser eine Art winzigen Kratzer auf der Oberfläche hatte.

Neugierig geworden prokelte er ein wenig an der Oberfläche herum …. und entfernte eine Minute später die durchsichtige Hülle, in die der Akku randlos und nahtlos eingeschweisst war.

 

 

 

29 Kommentare zu “Tag 17958.7

  1. Also mir wär das ja peinl…. obwohl, eigentlich ja nicht. Lustig.
    Schönes Wochenende.

  2. Da lob ich mir die Amis. Immer einen Hinweis für sowas zur Hand. Und bei uns? Servicewüste.
    Hab´ ich schon vom Wirsing kürzlich erzählt? Von dem knusprigen mit den Kunststoffteilen drin?
    Naja, da war um die Messer in Kunststoffschutz mit Warnhinweisen. Die habe ich dann im Wirsing gefunden.
    Alles relativ…. Aber Kraft hat das Teil!
    Gruß, Leidensgenosse (sehe aber ohne Brille schlecht – und Deine Entschuldigung?)

    • Stimmt. Es sollte draufstehen: „Vor Gebrauch vorsichtig auspacken“. Wie auf so vielen … Dingen … nein, das klingt irgendwie verkehrt … egal, das ist sowieso eine vollkommen andere Geschichte 😉

      Meine Entschuldigung ? Hmm. Vielleicht, dass meine Brille noch im Laden liegt, aber ich sie jetzt dann doch bald mal holen sollte ?

  3. Hey, der Besteller-Einbauer-Abpuler, das könnte ich gewesen sein 😉

  4. 😮 total separater wahnsinn das auspacken aus sog. Leotards !!!

    • Oh ja. Zwei Druckknopfabrücke im Abstand von einem Zentimeter auf der Backe … war damals ™ den restlichen Tag über im Büro total schwer zu erklären.

      Aber da habe ich ja schon irgendwann mal eine sehr ausführliche Anleitung dazu geschrieben …

  5. ‚Schatzi‘, ich habe nur ‚2 beine‘ zum verscheissern. Wieviele hast du denn gerade – wieder einmal – fuer denselben zweck er-/gefunden, bitte?
    Reden wir schon von ‚enganliegendem allg. verpackungsmaterial‘ auch wenn sonst f. weibliche kurven angewendet ?!
    Referenz f. eine andere ecke in deinem blog hierfuer moeglich zu meiner horizont-erweiterung?
    Oder sprechen wir von ‚wehrhafter damenbekleidung‘ ? 😉

  6. Ich brauche ein tablet, 10 zoll. Zum Filme und Fotos ansehen, für die Freizeit, gelegentlich email und Blogs. (Eigentlich) keine Spiele, keine apps, kein Firlefanz. Schneller Prozessor, viel Speicherplatz. Akkulaufzeit mind. 8 Stunden. Anschlüsse für Speicherkarten und USB-Stick. Jibbet es sowat? Ach, und teuer soll es auch nicht sein.
    Irgendwelche Empfehlungen?
    Daß ich was auf meinen Wunschzettel schreiben kann.
    Danke, das wäre supernett!
    (und bitte entschuldige das Abschweifen. Ich habe schon nach einem Post gesucht, wo ich es drunterschreiben könnte, und dieser hier kam wie gerufen. 😉 lustige Geschichte übrigens. Auch captns sind nur Menschen… 😉 )

    • Die Grenzen die Du setzt schließen Apple m.E. aus. Wegen der Schnittstellen. Vermutlich auch wegen des Preises.
      Bleiben Androiden und Windows RT – welche mit reinrassigem W8.1 dürften Deine Preisgrenze ebenso reissen.

      Androiden oder RT – das ist für mich wie die Wahl zwischen Pest oder Cholera. RT wird Microsoft über kurz oder lang einstampfen, denke ich – die Prügel die sie dafür bekommen sind verdient. Wenn sie da nicht ganz schnell Land sehen ist das tot.

      Bei Dir läuft es daher auf einen Androiden hinaus, was Du damit (aus jetziger Sicht) tun willst kann man damit machen. Und da würde ich ein Samsung Galaxy nehmen. Nicht, weil ich es zwingend für das beste halte, sondern weil ich da den Markt nicht genau verfolge und daher nicht weiß, ob es mittlerweile vielleicht irgendeinen Überflieger von einem anderen Hersteller gibt. Glaube ich aber nicht, die Consumer-Dinger nehmen sich nicht arg viel, egal wer sie zusammenlötet. Bei einem Androiden würde ich vermutlich noch nicht mal vor einem Medion aus dem Aldi zurückschrecken, wenn der Preis passt.

      Mit einer Standzeit von 8h bewegst Du Dich allerdings eher am oberen Limit – so gut wie kein Tablet erreicht die tatsächlich dauerhaft, wenn man es wirklich benutzt (und nicht nur eingeschaltet vor sich hin idlen lässt). Und wenn es laut Daten 10h hält, sind es in einem Jahr vielleicht noch 6h+.

      (Für mich selber kommt nur W8.1 in Frage – da reden wird dann preislich aber locker vom Doppelten bis fast Dreifachen dessen, was ein einfacher Androide aus dem Regal kostet. Drum habe ich noch keins, weil wir da dann von 1K – 1.200 Euro reden inkl. Zubehör, und das nix ist was ich mal zum Anspielen eben kaufe und dann in die Ecke donnere wenn es mir doch nicht taugt. Würde ich einen Androiden wollen, hätte ich längst einen rumliegen.)

      • Danke. 😉
        Apple wäre nicht unbedingt meine erste Wahl. Liegt wohl am Obst. 😉 Irgendwie werde ich nicht warm damit… und nur EIN Knopf zur Bedienung ist mir zuwenig. 🙂
        Gerade heute habe ich das neueste Galaxy tablet im store beliebäugelt. Ein sehr schönes Display, nette Stiftspielerei auf dem Touchscreen, sehr bunt, spaßig – mehr kann ich erst mal nicht sagen. Wäre die erste Wahl meiner Großen – die auch Uni-Betrieb damit im Sinn hätte. *ächz, man hat es nicht leicht*
        Was hältst Du von dem Asus memo-pad?

        (Der Weihnachtsmann, der dieses Jahr bei uns Dienst hat, tut mir jetzt schon leid… 🙂 )

        • Wirkt für mich auf den ersten schnellen Blick „genauso gut“. Ich denke im Wesentlichen ist es mittlerweile Geschmackssache, was man da nimmt: Die erste und zweite Generation der Geräte war Bananenhardware und ist beim Kunden gereift. Was man jetzt kauft, das tut im Prinzip was es soll.

          Wichtig ist aus meiner Sicht: Wenn es mehrere Austattungsvarianten gibt, nimmt man vielleicht am besten die größte. Aufrüsten ist nicht möglich/nicht praktikabel. Die Dinger sind eher nicht dazu gemacht sie irgendwann aufzurüsten, sondern sie ggf komplett zu ersetzen … und ein Serviertablett oder einen Schminkspiegel zu haben 😉 Wenn es also 16 und 32 GB gibt, dann 32. Ob einen das davor rettet dass es einem irgendwann zu klein, zu voll vorkommt, weiß ich nicht, aber der 50er Aufpreis reissts nicht raus.

          Click Dich mal durch das Ranking hier durch: http://www.chip.de/bestenlisten/Bestenliste-Tablets–index/index/id/970/. Nicht weil ich den Affen zutraue die Dinger richtig einzuschätzen, sondern da siehst Du was es alles so gibt an Herstellern und Modellen. Schau die oberen 20 durch, schau Dir die Bewertungen an (deren Anzahl, erst in zweiter Linie den Inhalt) bei z.B. AMZN, dann weisst Du was Exoten sind und was Massenmarkt ist. Und dann schnapp Dir eins von den oberen die weit verbreitet sind.

          Bin gespannt, was der Weihnachtsmann anschleppen wird !

          • Bananenhardware?? 🙂 Ist das ein offizieller Ausdruck? *lach*

            Da hätte ich zum Thema Banane noch eine Frage: was ist ein Bananenstecker – und wozu braucht man den heutzutage eigentlich noch?
            🙂 janein, google kann ich selbst fragen. Was ich meine ist: ist dat Dingens mittlerweile nicht technisch und moralisch antiquiert? Oder hat der Bananenstecker eine altehrwürdige Fangemeinde, die verhindert, daß er außer Dienst gestellt wird? (Sathiya hat, wie unschwer zu merken ist, nicht wirklich große Ahnung von Elektrotechnik oder Hifi-Endgeräten – aber sogar ich WEISS, daß die Lautsprecher unter anderem per Bananenstecker angeklemmt werden)

            Schönen Sonntag – und auch ich bin gespannt, was Mr Santa Claus vorbeibingen wird. Ich bin noch am durchklicken und vergleichen… momentan ist das ASUS memo-pad Kandidat Nr. 1. Wobei ich zugegeben mittlerweile nach Optik und Haptik auswähle. 😉

            • Alle Hersteller würden es natürlich vehement abstreiten, aber Bananenhardware ist tatsächlich ein Konzept. Man muss/will ja aus kaufmännischen Gründen möglichst schnell an den Start (time to market möglichst kurz), also macht man eine 80%-Lösung und lässt die early adopters die immer den neuesten Scheiss haben müssen das Ding zur Serienreife bringen, weil die jammern wie die Pest und man dann weiss wo es am meisten klemmt. Macht man das nicht frickeln die eggheads und nerds jahrelang dran rum, und werden nicht fertig.

              Bananenstecker ? Das ist meines Wissens HiFi bzw. Messtechnik. Sind wie Klinkenstecker, nur größer. Warum sie Banane heissen weiss ich nicht, aber ich erinnere mich dass sie früher mal so ein federartiges Metallband an der Seite hatten, das den Stecker in der Buchse fixierte, vielleicht kommts daher, denn wenn der Stecker draussen ist biegt sich das Band leicht nach aussen und schaut krumm aus. Aber das weiss die allwissende Müllhalde besser als ich.

              • Bananenstecker… stimmt… optisch wie ne gerade Banane… Kommt auf bei Stromversorgung vor… Labornetzteile und sowas…

                Eingeschweißtes Zeug hab ich bisher noch nie eingebaut… Da spüren die Finger sogleich, das da was nicht stimmt… 😉

                Und bei Bananen muss ich immer an das Bananenwerf-Spiel mit den Gorillas unter Q-Basic denken… Eine weile haben wir das auf der Arbeit nebenher laufen gehabt… Wir wurden kleine Meister im Bananenwerfen… 😀

                • auch… nicht auf… Verdammt… mit der neuen Tastatur passiert mir das immer öfters… Die Mechanik tauscht Wörter aus… hmpf…

                • Die Hülle war so dünn wie der dünnste Billy-Boy den Du für Geld kaufen kannst … und so eng draufgeschweisst dass ich selbst nach dem zweiten Hingucken nicht sicher war, ob das so muss oder ob das eine Verpackung ist 😉

                  Und ich habe das nie gespielt ! „gorilla.bas“ war immer eins der ersten files das nach einer Neuinstallation von der Platte geflogen ist – damals war jedes byte heiliger Boden 😉

              • Danke Dir noch einmal für Deine Hilfe bei der tablet-Auswahl! Deswegen die kurze Info:
                Der Sieger nach Punkten ist ein asus memopad geworden – und hat den Zieleinflug „Weihnachten“ um mehr als 4 Wochen verpaßt (sozusagen: vorverlegt 😉 ). Ist aber nicht meines, sondern Uni-Zubehör der Großen, die sich nicht mehr vorstellen kann, jemals ohne ausgekommen zu sein. Ehrlich äußerst nützlich. Und Filme kann es auch. 🙂
                Liebe Grüße, Sathiya

                • Na, meine Hilfe war dabei eher minimal. Schön, wenn die Große hat was sie braucht und wollte ! Und ob das vier Wochen vorher oder nachher kommt ist irgendwann auch wurscht … wenn man einmal begonnen hat nicht mehr an den Weihnachtsclown zu glauben ist jeder Tag der richtige 😉

  7. Nix fuea uguat, oba: die von mir deswegen so genannte ‚Leotard-Verpackung‘ (jedoch leider ohne Stretch-Anteil, wenn nicht an Menschen – seufz) hat mich schon des oefteren
    a) zum Heulen gebracht
    b) zu DERartig schweren Verletzungen gefuehrt beim Versuch sie aufzumachen ….. (aaalle Totenkoepfe und Blitze hier bitte einfuegen)

    Wenn dann auch noch kein ‚Nippel durch die Lasche ziehen‘ (welcher ohnehin auch seltenst genug funktioniert = zumindest hierzulande) zu sehen/finden ist, bin ich schon mal oefter versucht, das – egal was – Zeugs wieder zurrueckzugeben.

    Zu beruecksichtigen ist auch: die Feinmotorik vieler Leute wird mit zunehmendem Alter nicht besser (= und ich habe Euch gegenueber diesbezueglich eben leider, aehem, ‚gehoerig Vorsprung‘ !)
    Bei mir pers. hat ein schlichter Nies-Anfall zu einem eingeklemmten Nerv in der Wirbelsaeule gefuehrt = weswegen ich seither (2 Jahre) nicht mehr so genau sagen kann ob ich einen Frosch oder einen Stein in der Hand habe (ausser wenn ich anfange ‚Test-Quetschungen‘ zu machen = nicht immer und ueberall sinnvoll 😉 )

    Klar, ich war auch einmal juenger und habe mich auch ueber einiges vermeintlich Bloedsinniges/Unnoetiges
    auf dieser Welt gefragt – bis ich selber ’naeher an dieselbe Altersklasse kam‘ fuer welche ‚Bloedsinn/Unoetiges‘ dann aber urploetzlich sinnvoll(er) wird.

    Bei Verpackung wage ich aber manchmal wirklich einige grooosse ‚WARUMS‘ zu fragen; da wurde schon manches eigentlich interessante Kaufgut abgelehnt und dann woanders organisiert.
    FV hat ja jetzt den Trick herausgefunden, dass er techn. Zeug EHER unbemeckert heimschleppen darf, WENN diese in einem soliden, non-Cola*i-designed brauchbaren und stapelbarem eigenen Koefferchen kommen. Weeehe, es fliegt mir entgegen, wenn ich es auf der Suche in ’seinem Filing-System‘ auch nur schief anschaue bevor ich denn es auch wage meine Pfote gar suchend dazwischen zu stecken!

    Ach ja: Empfehlung an die Industrie, wenn schon kleinverpackt und dann noch irgendetwas NOCH kleiner unlesbar draufgeschrieben, dann bitte eine sog. 1xLupe zum einfach kurz drueberschieben dazupacken. Danke vorab!
    Manchmal wird schon auch herzlich wenig ueberlegt, welche Zielgruppe man
    a) ueberhaupt anzielt und wie man selbige lockt
    b) dass die ‚alte Garde‘ – wenn nicht gut genug gelockt – schnell mal bockig ‚brauche ich nicht (mehr)‘ sagt und das Geld ebenso bockig dann sich selbst behaelt.

    … und glaubt mir: ich bin nicht die Einzige und nicht die Erste und/oder Letzte, welche wegen ‚Leotard-Verpackungen‘ und anderen Verpackungen mitunter flucht wie …. (= won’t teach you 😉 )

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