a life less ordinary ?

the egghead diaries


Ein Kommentar

Tag 17922

Man muss nur Geduld haben. Die Geduld eines Steins.

Die Startpartition platzt aus allen Nähten, weil man jeden Monat gigabyteweise Patches holt und einspielt ? Das Löschen der ganzen maueralten Systemwiederherstellungspunkte verhilft dem Ding auch nicht mehr dazu, wenigstens noch schnaufen zu können ? Mit Bordmitteln kommt man auch nicht mehr weiter ohne das System zu zerhageln ? Kennt man ja alles schon seit XP.

Aber kaum wartet man 5-15 Jahre, und schon kann Microsoft die ganzen uralten Patchinstaller selber aus dem System kehren. Zumindest für Win7. Aber natürlich nicht automatisch sondern nur, wenn man selber drauf kommt:

  • Explorer -> Laufwerk -> Eigenschaften -> Allgemein -> Bereinigen

In der Liste gibt es einen neuen Punkt „Windows Update-Bereinigung“.

Noch nicht sofort freuen, denn die Platte ist anschließend erstmal genauso rappelvoll wie zuvor. In der typischen Art der Künstler dort muss man nämlich noch ein MGB durchführen (Microsoft-Gedenk-Booten), inklusive einer Drei-Achtel-Verbeugung in Richtung Redmond.

Aber dann wirkt es – hier sind in die 7 GB abgeräumt worden. Freilich ist das nicht viel. Und somit auf dem Host ziemlich wurscht. Aber in den mehr als zwei Dutzend VMs, deren C-Partitionen ja alle vom gleichen Schrott aufgepumpt wurden, wirkt das Wunder. Nicht nur das Packen und Archivieren davon geht anschließend merklich schneller vonstatten, es dauert auch fast eine Stunde weniger, sie alle rüber aufs Inbetriebnahme-Notebook zu wuchten.