a life less ordinary ?

the egghead diaries


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Tag 17920.75

Ab und zu bin ich ja doch froh so gut wie nie daran zu denken, mein Essen zu fotografieren. Also ich meine, bevor der Teller leer ist. Manchmal mag das schade sein, heute … eher nicht.

Denn heute mittag hatte ich mir beim Metzger frische Blut- und Leberwürschte geschossen, und selbstredend noch einen Berg Kraut rausgeschleppt. Und alles zusammen in einem Topf auf nicht vorhandener Hitze stuuundenlang vor sich hin brummeln lassen.

Bis zu dem Moment wo ich noch „mal schnell“ einkaufen ging, hatte ich das natürlich längst vergessen.

Aber als ich deutlich später als gedacht wieder kam, wurde ich sehr eindringlich daran erinnert. Denn in der Küche roch es als stünde ich in Schottland, und würde grade eine Kompanieration Haggis zubereiten … während ich bis zu den Hüften in Teilen toter Tiere wate und den Rest durch den Häcksler schicke. Call me Dexter. Und auch im Topf sah es gar nicht so sehr viel anders aus.

Ich bin dann mal in meinem Sauerkraut.


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Tag 17920

Die widerlichen Kloppertruppen von 1 und 1 sind mal wieder unterwegs. Via 0800 589547757.

Diesmal um Domainbetreibern die DE-Mail-Subdomain aufzuschwatzen. Und mit welcher Begründung ? Weil sie sich ja sonst jemand anderer sichern könne.

Ruft Ihr mich auch an, wenn mir jemand das letzte Leberwurschtbrötchen beim Metzger wegschnappen will ? Oder eher doch nicht, weil Ihr mir dafür nämlich kein Geld aus der Tasche ziehen könnt ?

Ich möchte nicht wissen, wieviele unbedarfte Kunden damit wieder abgezockt werden.

Es ist zum Kotzen. Zu schade, dass man jemandem am Telefon nicht die Zähne rausnehmen kann. So einer Made würde ich ja wirklich nur zu gerne mal Auge in Auge gegenüber stehen. Leider wissen die das. Aber der Bundesnetzagentur eine schöne mail schicken, das ging. Mal schauen was die dieses mal sagen – ab und zu sind sie ja recht hilfreich.

 

 

 

 


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Tag 17919

Die Firma eigentlich die ein Finanzamt werden wollte, ruft an. Man müsse den morgigen Termin absagen. Weil die Konzern-IT Schluckauf habe. Und der Dreijährige, der dort die Oberaufsicht hat, Urlaub hätte.

Er käme aber bereits am 17. zurück, weswegen man einen neuen Termin am 22. würde ausmachen wollen.

Des capt’ns Anmerkung, dass drei Werktage vielleicht nicht genügend Zeit seien das Unheil zu beheben, zumal man bislang nicht mal wisse was genau kaputt sei – und insbesondere wo man den Chef der Krabbelgruppe dafür bemühen müsse – wurde vernommen, und ignoriert. Der 22. soll es sein. Deus vult.

Der capt’n hat genickt – und den Termin stillschweigend unverbindlich schwebend für die erste Novemberwoche eingetragen. Frühestens.

Sie werden es vermutlich nie mehr lernen.