a life less ordinary ?

the egghead diaries

Tag 17902

17 Kommentare

Seit zwei Wochen eiere ich um die Kürbisse herum, die als dekorative Haufen überall herum liegen. Und nehme keine mit, weil es einfach zu mühselig ist die Dinger zu einer Suppe zu verarbeiten – selbst wenn die hervorragend schmeckt.

Als ich vorhin frustriert beim weltbesten Schnitzelmetzger den halben Laden leer gekauft hatte, fiel mir ein unscheinbarer Pott in der Warmhaltetheke auf, und ein „haben wollen“ schloß sich an.

Eine Stunde später ist völlig klar, dass ich vermutlich nie wieder Kürbisse in Stücke tranchieren und zu Suppe verarbeiten werde – seine ist besser !

Ich weiß nur noch nicht wie ich mit meiner Badewanne über die Strasse kommen soll, um eine mundgerechte Portion statt eines Testeimerchens abzugreifen …

17 Kommentare zu “Tag 17902

  1. Horrorgemüse…. Nicht umsonst werden da Fratzen draus gemacht. Einzige essbare Variante: mit viel Räucherspeck und dann komplett püriert. Hauptsache, man schmeckt den Kürbis nicht mehr 😉

    • Kürbis polarisiert. Ich mag die Farbe, den Geschmack, die Sämigkeit. Nur würzig muss die Suppe sein, so eine lasche gelbe Pampe könnt ich auch nicht leiden.

      Gemüsebrühe, Zwiebel, Muskat, Curry, mehr Curry, Pfeffer, noch etwas mehr Pfeffer, ein bisschen Pfeffer noch, Butter, Creme Fraiche. Und den besten Pürierstab den man für Geld kaufen kann. Und ein Kanten knackfrisches Holzofenbrot dazu … solange ich noch die eigenen Zähne habe 😉

      • Wieso klein hacken? Großer Topf, Brühe, Hokkaido rein, garen. Dann mit dem guten eSGe Profi das Ding gemust. Mehr Aufwand hat das Teil nicht verdient. Und dann weiter würzen. Aber Kürbis – Aubergine – Zucchini – Spinat – alles eine Bande.

        • Klar, das geht wenn man weiß, man hat in ca. zwei Stunden Hunger.

          Ich bin aber mehr so der Typ „Essen komma jetzt !“ 😉

          Wenn ich mit meinem Essen spielen will dann mache ich eine Gans im Ofen *g

  2. Nächstes Mal einfach den kompletten Suppentopf kaufen? Ich glaube, Kürbissuppe ißt sich nicht so gut aus Badewannen… 🙂

    Obwohl – bei dem Experiment wäre ich gern Zaungast: castagir marschiert heroisch mit Badewanne voll Kürbissuppe auf der Schulter vom Metzger zurück nachhause – und muß die Suppe aber schon auf dem ersten Treppenabsatz auslöffeln, weil die Wanne nur hochkant durchs Treppenhaus paßt. Tja!!! 😀

    Kürbissuppe kann ich nicht – bzw. sie schmeckt mir, gemessen am Aufwand, nicht gut genug, um sie öfter als einmal im Jahr zuzubereiten und zu essen. Irgendein genial einfaches, genial gutes Rezept zur Hand? 😉

    • Ja. Habe kurz mit dem Gedanken gespielt nach acht in der Metzgerei einzubrechen und dort zu übernachten. Werde morgen mit meinem Goulaschpott (7 Liter) da aufschlagen und sagen „einmal voll, bitte“ 😉

      Rezept: Gibt es massenweise. Das nervigste aber unvermeidbare ist es, den verdammten Kürbis in Stücke zu hauen. Hat man das geschaft, dann:
      – Zwiebel/Schalotten würfeln, in Butter etwas stärker als glasig braten, einen Teelöffel Tomatenmark dazu geben
      – Kürbisbrocken in der Gemüsebrühe weich köcheln lassen, nicht zu viel Brühe oder nachher mindestens drei Viertel davon abgiessen
      – angebratene Zwiebeln dazu geben
      – Apokalyptische Sauerei mit dem Pürierstab veranstalten (nur Do. weil am Fr. die facility managerin kommt)
      – Die Konsistenz sollte noch eher Richtung Kartoffelpü gehen als Richtung Suppe
      – Schluck Weisswein dazu geben
      – soviel Brühe wieder dazu geben, dass es eine richtig sämige Suppe wird
      – Bissle reduzieren lassen
      – Würzen: Curry muss sein, Pfeffer muss sein. Salz auch,
      – Muskat sollte sein, aber sehr wenig
      – Zucker kann sein, kommt auf den Kürbis an, etwas Zucker macht die Sache manchmal schmackhafter
      – Großer Klecks Creme Fraiche drauf, alternativ Sahne

      Gefühlt eine halbe Stunde action bis Mahlzeit.

      Habe auch schon gehört dass der Kürbis nur in große Trümmer zerlegt und im Ofen erst bissle gebacken wurde. Habe ich aber nie selber getestet.

  3. Wenn es nur über die Straße geht, wäre eine pipeline sicher möglich. Ansonsten: Tanklastzug.

    (Kürbis … Näääääää *naserümpf*)

    • Pipeline … Pipeline … wenn ich die noch am Bäcker vorbei führe und der ab und an ein paar Semmeln rein packt, und bis zum Gemüsetürken verlängere, so rohrpostmässig … hm – sorry ich muss weg, ans Zeichenbrett 😉

      • Denk an die Schachtscheine! 😀

        • Verdammt, ich musste erst mal nachschauen was das ist !!

          Seit wann braucht man eine Genehmigung, wenn man zur Grundversorgung mit Lebensmitteln eine 30-zöllige, völlig unauffällige Pipeline durch die Siedlung legen will ? Dieses Bürokratenpack stört wo es nur kann 😉

          • Spätestens, wenn Du Dir selbst Wasser, Gas, Telefon & Internet und vor allem Abwasser abgegraben hättest, würdest Du das Bürokratenpack um Hilfe anflehen. Genehmigungsfrei geht das erst ab 120 Zoll mit Giftgasrohstoffen oder Ergas/Erdöl, und zwar nach (!) überstandener Österreichischer oder Deutscher Kanzlerschaft.

            (Du hast echt noch nie auf/vor (D)einem Grundstück gegraben?)

            • Das mit der Kanzlerkandidatur versuchen sie mir ja schon seit knapp einem Jahr einzureden, aber noch will ich nicht wirklich. Aber wenn’s denn sein muss …

              Das letzte mal gebuddelt … habe ich letztes Jahr im Altpapiercontainer, als ich glaubte versehentlich eine wichtige Quittung weggeschmissen zu haben. Die Nachbarn haben eher zurückhaltend reagiert als sie vorbei gingen und mich drin stehen sahen … aber sie sind einiges gewöhnt und abgehärtet.

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