a life less ordinary ?

the egghead diaries

Tag 17708.5

19 Kommentare

Ja. Ich bin schlimm. #shitstorm ? Zweite Tür rechts. Jeder nur einen Stein. Oder zwei, wenn man nicht zielen kann. Was ja vorkommt.

Habe andererseits nach wie vor nicht das Gefühl verinnerlicht so völlig falsch zu liegen, wenn ich schon wieder sowas lese. Bin mir umgekehrt aber sicher, die Zeichen der Zeit ganz furchtbar deutlich erkannt zu haben. (Edit: Schön dass andere das auch haben)

Meine Güte bin ich froh vor ein paar Wochen gerade noch rechtzeitig einen Mantel bekommen zu haben …

… jetzt ist mir auch klar wieso das so ein Schnäppchen war – das Zeug muss raus bevor es verboten wird, und man es nur noch konspirativ auf schummerigen Autobahnparkplätzen kaufen kann. Noch ein paar Wochen und die ganze Marke BOSS gibt es vermutlich gar nicht mehr, weil spätestens dann die Generation Molkedrink sich diskriminiert fühlt. Beim Anblick. Und weil es ihn nicht in ihrer Größe gibt. Also natürlich in der Größe nach der Frühlingsdiät. Und schon gar nicht in emeraldgreen.

Jetzt, mit meinem neuen Leitbild, muss ich mich nur noch dran gewöhnen. Ich arbeite dran. Wenn ich Zeit habe.

19 Kommentare zu “Tag 17708.5

  1. @Link: Meine Fresse. Wieso ist denn der Spruch bzw. das T-Shirt diskriminierend? Es wird doch wahrscheinlich keiner gezwungen, das zu tragen. Und wenn es wer trägt, dann ist es jemand, der vermutlich über sich selbst lachen kann. Und solche Menschen mag ich. Oh, und „emerald green“ ist mir deutlich sympathischer wie die Trendfarbe dieses Winters – Stierblut! 😉

    • Ich denke ja auch solange wir es nicht zur Schuluniform machen ist das völlig ok, und lustig auch. Wobei auch das nicht so völlig ohne jeden Reiz und eine verborgene Wahrheit wäre 😉

      Aber, naja, das scheint ja eine Minderheitenmeinung zu sein. Natürlich ist es keine. Aber solange niemand den lautstarken Political-Correctness-Taliban widerspricht wird es nicht besser werden, sondern schlechter.

      P.S. Beide Farben stehen mir nicht wirklich. Insofern bin ich da frei von Vorurteilen 😉

      • Mir geht die „Political-Correctness-Taliban“ gehörig auf den Senkel. Vor einer Weile fiel mir echt die Kinnlade runter, als es hieß, dass Kinderbuchklassiker, wie Die Kleine Hexe nun wegen Rassismus (!!!) sprachlich überarbeitet und angepasst werden. Preußler (ruhe er in Frieden) hat sich lange und meiner Meinung nach zu Recht dagegen gewehrt, aber dann doch noch klein beigegeben. Und ich nenn einen Negerkuss auch immer noch Mohrenkopf! So!

        • Ich mache schon einen Unterschied zwischen der political correctness die Minderheiten schützen will (solche die auch wirklich existieren) – und der political correctness Taliban der verstopften Spießbürger, weil sie nicht mehr zwischen wichtig und unwichtig unterscheiden können, und sich daher eben auch über TShirt – Sprüche aufregen. (Und neinein, wichtig und unwichtig liegt eben nicht alleine im Auge des Betrachters, es gibt schon ein paar recht objektive Kriterien, die sie dabei ein ums andere Mal reißen.)

          Bei Preußler hingegen war es für mich viel schwerer. Wegen der Hexe ? Lächerlich, klar. Andererseits: Ist es Kulturgut ? Und damit gefühlt irgendwie magisch beschützt vor jeglicher Veränderung ? Vielleicht ja. Allerdings sind weder Senecas de vita beata noch die Bibel heute wortgleich so wie sie seinerzeit geschrieben wurden. Und auch das ist irgendwie ganz gut. Da kann ich mich nicht recht positionieren.

          Bei Mohrenköppen aber kann ich das: Die heißen bei mir schon immer Kotzkugeln. Weil ich es nämlich nie hinbekommen habe nur die halbe Packung aufzufressen – egal welche Farbe sie hatten 😉

          • … ui, great, koennte Dich heiraten – verbliebe mir wenigstens die andere Haelfte der Mohrenkoepfe gesichert(er).
            Moensch, Junge, DAS ist aber ein Riesenbonus in der ‚Verkaufs-Argumentation‘ fuer Deine eigene Person!!! 😉 😀

            Was die bald ‚Ueber-political Correctness‘ betrifft: jaaaaa, wenn das WER Anders, WO Anders machen wuerde, haetten sie aber ein GANZ anderes Wort dafuer: Dik… Dik….. o.ae. 😉 !!!!
            (Pssst, C. sei ruhig, fuege hier bitte nicht den falschen Buchstaben
            hinzu aus reiner Maenner-Sicht; es sind mehrere Buchstaben – echt! 😉 )
            Die scheinen auch nur nach dem Motto zu gehen: wenn ICH keinen Spass am Leben habe und sehe, dann darf der Rest das auch nicht!
            …. selbiges noch ‚gut verkauft‘ als ‚… weil gegen Andere‘ und schon haben wir die Lemminge hinter uns!

            • Ich habe es nie geschafft nur die halbe Packung zu essen … … da wäre Deine Hälfte der Packung also wo ?-)

                • @ DersilberneLoeffel:
                  Wirst Du Frechdachs wohl mit dem Gekicher aufhoeren!? 😉
                  Ich hab‘ auch immer zu Dir gehalten, obwohl Du mich derart nieder machst …. ich wuerde auch – jederzeit meine einstige Meinung ueber Dich wieder 1/2 m hoch bei Dir manifestieren; allerdings nun eben aus einer ’niedrigeren Basis als Startposition‘ fuer Dich, nachdem ich schon etwas enttaeuscht bin ueber Deine Behandlung!
                  Hoffe, es geht Dir gut – ich geh‘ nicht mehr gucken; ist also schoen, hier zu sehen, dass Du wenigstens noch lebst!

              • … dann halt nicht – buhaae; eine Packung Mohrenkoepfe kauf! (Heul)

          • Es geht mir gar nicht mal um die Veränderung an sich, die mag okay, sein, schließlich sollen ja auch heutige und zukünftige Kinder Spaß an Kinderbuchklassikerin haben und das heißt, sie müssen sie auch verstehen können. Wobei ich da nun nicht wirklich Änderungsbedarf sehe und mir auch denke, dass man Kindern einfach zu wenig zutraut, was das Verstehen angeht. Aber da gleich „Rassismus“ zu schreien, weil in einem Buch das Wort „Negerlein“ vorkommt, das finde ich albern. Weißt, als Eltern sollte man meiner Meinung nach schon in der Lage sein, Kindern gewisse Dinge zu erklären. Das gilt auch für Eltern mit ausländischem Hintergrund, die sich an Worten wie „Negerlein“ stoßen. Und für mich war das Ganze auch mal wieder ein Symptom dieser „und wer denkt an die Kinder???“-Übereltern.

            Im übrigen hab ich als Kind auch Kinderbücher aus dem 19. Jahrhundert und von Anfang des 20. Jahrhunderts gelesen. Die damals verwendeten Schriftarten habe ich mir selber beigebracht. Die altertümliche Sprache hat eher meinen Horizont und meinen Sprachschatz erweitert. Geschadet hat sie mir mit Sicherheit nicht und irgendwelche größeren Verständnisschwierigkeiten hatte ich auch nicht.

            Vielleicht sollte man uns und den Eltern im Falle der Kinderbücher einfach die Wahl lassen, ob wir/sie zur revidierten Fassung oder zum Original greifen oder zu beiden und uns nicht, wie leider auch in so vielen anderen Bereichen vor vollendete Tatsachen stellen.

            • Ich geb Dir schon recht. Nur mit dem Zutrauen ist es nicht weit her. Den Kindern was zuzutrauen, sicher. Aber das erfordert Erläuterungen, Erklärungen, Fragen beantworten zu können. Und das wiederum nachgedacht zu haben. Von den Eltern.

              Genau den Gestalten also die da so beschränkt sind. Da könnte es fast besser sein, das böse Wort gleich zu streichen bevor sie versuchen es den Kindern auch noch so krumm und schief zu erklären 😉

  2. das erinnert mich an eins meiner ts shirts da steht drauf wenn ich schlechte laune habe werde ich zu prinzessin arschloch … gibts auch für Männer … durfte ich nie tragen 😉

  3. Andere, themenferne Frage:

    Oh Herr und Meister,
    als altersbedingte Sprecherin Deines Harems, machte ich mir vor kurzem Sorgen, ob Du uns vielleicht untreu geworden bist.
    Ich meine damit: der Name, welcher da vom vatikanischen Balkon verkuendet wurde, hat NICHTS mit Dir zu tun und Du bleibst damit diesem Deinem alten Job als ‚Mini-Loewen-Dompteur‘ und Haremsbesitzer treu?

    Ich bitte vielmals und bis unter die Teppichkante um Entschuldigung, sollte dieser mein Zweifel an unserem Herrn und Meister nunmehr fuer eine Senkung seiner Stimmung verantwortlich sein, ABER: meine Angst begruendet sich auf seeeehr viel Unwissen bezueglich Deiner umwobenen Person!

    • Nein, keine Angst, rote Talare stehen mir genauso wenig wie Brillen Modell Wischnewski 😉

      Ich habe mit dem Gedanken gespielt mich zu bewerben. Aber Flughafenrollbahnen schmecken mir nicht, und die ständige Latscherei vom Lateranpalast in den zugigen Petersdom ist auch arg mühselig. Deswegen habe ich abgelehnt.

  4. 😉 Dein Harem wird es Dir liebevollst Danken, oh Herr und Meister! 😀

    Das mit dem ‚faden Geschmack‘ der Flughafenrollbahnen‘ kann ich bestaettigen – habe auch schon einige versucht!
    Die in Alice Springs habe ich gleich mal ausgelassen, als sie mir die Fuesse fast schon durch die Hose verbrannte, waehrend ich total ‚im Eimer‘ Zuflucht unterm Flugzeugfluegel suchte.
    Auch gar manche begrasten fuer die kleineren Grashopser sind trotzdem nicht so geschmackvoll, wie man landlaeufig meinen wuerde.
    Einzig in Tasmanien, wo sogar die Luft dann schon etwas salziger war, haette ich vielleicht – mit noch etwas Salatdressing – das Probieren noch einmal riskiert. 😉
    Dorthin wollte ICH einst – mit voller Absicht – weil das von u/nahegelegenen Kleinflughaefen immer als beliebter ‚Ausflugsort‘ mit allen eingebauten ‚Haerte-Tests‘ ist. Kein Wunder, denn die 4 x, welche ich mit Gross-Hopser dort war, waren Futtertechnisch immer so: mit den Fingern das Food-Tray ordentlich am Tischchen festhalten und anhimmeln statt essen koennen! 😉
    Also pushte ich dann mal auf ‚Ausflug mit Zwischen-Groesse‘: Art City-Liner mit nur nur 10 Passagieren. Boy oh boy, sooo schnell AUS einem Flugzeug war ich in meinem ganzen Leben noch nicht! Der befreundete Pilot lachte dann am Abend auch noch herzhaft, als er erfuhr, dass mind. die Haelfte seiner Passagiere waehrend des Tages sich Meuterei ueberlegte und ernsthaft die Schiffs-Passage in Erwaegung zog.
    Nur meine giftige Rechnung von ‚… wo ist der Unterschied, ausser dass die Misere laenger dauert? Get it over and done – fast!‘ hat uns brav und artig wieder in die Kiste krabbeln lassen!

    Aber zurueck zum ‚Thema‘:
    Jetzt wissen wir: gruen steht Dir nicht; rot steht Dir nicht, mit welcher Farbe kann man Dich begluecken, bzw. Dich in bestem Licht erstrahlen lassen, oh Herr und Meister?

      • 😀 – ich dachte eigentlich es koennte ‚Hulk-gruen‘ sein, so wie er sich oefter aufplustert! War deswegen etwas verwirrt ueber Seine Verneinung zu dieser Farbe. 😉

        Ich probier’s mit dieser Farbe (‚hulk-gruen‘; plus shape) ja auch oefter, aber ausser dass die leichtere Startbasis bei mir schon immer vorgegeben ist; bringt selbige ein sattes Blau mehr zur Geltung. Welches ich aber leider nicht automatisch anfahre – seufz.

        Dafuer habe ich dann vor knapp 30 Jahren ordentlich fuer Verwirrung und Amuesement gesorgt: auf der Jagd nach dem Mann meines Lebens, welcher schon in Down Under sass, trat ich den ersten Flug meines Lebens (und gleich = typisch G.: den laengsten – damit sich das Uebelsein lohnt 😉 !) an. Erster Teil: Muc/Ffm in einer ‚Business-Maschine‘ vollllllst mit ’nerdgrau/-blau‘. G. dagegen: leuchtendes Tomatenrot – von oben bis unten (ausser dem natuerlichen Hautbesitz)!!!
        Als erstes lachte ein weibl. Cabin-Crew-Mitglied hierzu, welches dann etliche Reihen die Runde machte.
        Ich bitte, dies bitte zu verstehen: 156 cm sind sonst zuuuu leicht zu uebersehen! 😉
        Ausserdem: wenn mich jemand in die ‚Hosentasche‘ stecken will und ich dann bei Gegenwehr nicht irgendwie in einer auffallenden Farbe in wenigstens kleinsten Fitzelchens vielleicht doch zu sehen und ‚retten‘ waere ….

        Btw., danke an alle lieben Seelen, welche jetzt zwar suess-sauer grinsen, aber sich dennoch diplomatischer Weise die einstige Bemerkung meines Carpenters verkneifen. Diese – auf einen Wunsch von mir, irgendeine Arbeit bitte OZ-untypisch zu machen, weil: „stupidity might bite me in the future and then I can’t re-adjust the spacing of studs behind those cardboard walls any more; please do it now before the plaster gets on.“
        Hierauf kam dann ein sattes Maenner-Kichern und der Satz von “ .. MIGHT bite you …? HAS got you already, Sweetie-pie!“ Maennnnnner!

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