a life less ordinary ?

the egghead diaries

Tag 17630

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Die Eichhörnchen sind müde. Stundenlang haben sie versucht, weitere Zentner Nahrung in die überbordenden Kühlschränke zu quetschen.

Der Großteil der Geflügelpopulation im Land hat all-inclusive gebucht und ist auf einer dreitägigen Wellnessreise durch das Land.

Auszug aus der Reiseplanung und Highlights:

  • 22.12. : Transferflug von der Tiefkühltruhe im Supermarkt zum Gefrierschrank in der Küche. Es ist mit Glatteis zu rechnen. Bitte beachten Sie daher, sich beim Betreten des Transportbands an der Kasse gut festzuhalten! 
  • 23.12. : Entspannendes ganztägiges Auftauen auf einer Bratenplatte. Hierbei werden Sie mit der Vielfalt der restlichen einheimischen Küche bekannt gemacht, die insbesondere an den Feiertagen neue Triumphe feiert. Für eine bessere Sicht, und um den Einheimischen nicht dauernd im Weg rum zu stehen, unternehmen wir mehrere Wanderungen vom Tisch zur Arbeitsplatte und wieder zurück. Aufgrund des großen Andrangs kann es zu Verzögerungen bei der abschließenden Besichtigung eines mittlerweile leer gefressen Fachs in einem der Kühlschränke kommen.
  • 24.12. : Nach einer in Preis enthaltenen proktologischen Untersuchung, einer Totaloperation zum Entfernen überzähliger Innereien, und einem peeling das Sie bildschön machen wird, erfolgt am späten Vormittag ein hautstraffender Aufguß mit heissem Wasser.
    Anschließend werden pro Teilnehmer 1,5kg Äpfel, Beifuß, Salz und Pfeffer gereicht, die zwingend zu verzehren sind, da im Preis enthalten.
    Gegen nachmittag erfolgt die Anprobe im massgeschneiderten Gänsebrater.
    Der Nachmittag klingt aus mit einer dreieinhalbstündigem Besichtigung der Backröhre bei 140 Grad, während alle halbe Stunde ein Aufguß mit Bratensaft erfolgt.
    Damit Sie auch mit der richtigen neiderzeugenden Bräune von Ihrer Reise zurückkehren, erhalten Sie abschließend eine halbstündige Behandlung in unserem Solarium bei 190 Grad.
    Und um lästige Bikinistreifen zu vermeiden werden sie von unserer Reiseleitung nach der Hälfte der Zeit umgedreht.
  • Gegen Aufpreis können Sie auf dem Weg von der Backröhre zum Tisch in unserem zentral gelegenen Shop eine mit Ihren Initialen gravierte Geflügelschere von WMF erwerben.

Buchen Sie noch heute, es sind nur noch wenige Plätze verfügbar !

22 Kommentare zu “Tag 17630

  1. Männer, die kochen können, sind sexy. Männer, die kochen können und Humor haben, sind supersexy. Männer, die kochen können, Humor haben und auch noch mit dem PC umgehen können, kommen gleich nach dem großen Kürbis. Man könnte sie kleiner Kürbis nennen….

    • Noch zwei Wochen Völlerei und schaue auch aus wie ein kleiner Kürbis 😉

    • @ Chat noir:
      … sexy -stimmt, habe auch so ‚Einen‘ im Haus (schon faaast in Kuerbis-Form) 😀
      Dein Name hatte mir gestern uebrigends leichte Probleme gebracht: konnte Pinot noir nicht trinken; schob ihn lachend, kopfschuettelnd zur Seite und hatte ‚kleinem Kuerbis‘ zu erklaeren, dass ‚DAS Ding‘ gerade ‚Augen‘ hat (die Deines ‚Repraesentanten‘ auf Blog) 😉

      • Dann waren es ja schöne Augen *g

        • Oh jaaa, aber das haette sogar meine eigene blanke Phantasie hingebracht!
          Das verdatterte Gesicht vom armen GoeGa war nur zuuu koestlich.
          Ausserdem musste ich ihm dann natuerlich etliches erklaeren, was da zu einem kurzen, leichten Eifersuchtsanfall gegen C. gefuehrt hat ( = zum noch mehr Lachen!)
          Na ja, ersparte mir eben den Aufwand von zuuufaellig chic gekleidet nur einkaufen zu gehen, meine Ankunft daheim genau so zuuufaellig mit seiner (oder gar nach ihm) zusammenfallen zu lassen und auf etwaige Fragen dann nur ‚dackel-aeugig‘ zu sagen „nur einkaufen, Liebling, was traust Du mir nur fuer tolle Sachen/Chancen zu mit meinem Alter-tztzt!“ = Instant ‚besseres/gehobeneres‘ Benehmen fuer ca. 4 Wochen! 😉

  2. Na, eine Kürbisform ist doch energiesparend. Hat der Herr Rumpler auch schon erkannt, als er seinen Tropfenwagen gebaut hat. Und wenn der nicht Recht hatte? Somit: schöne Wellness!

    • Größtmöglicher Inhalt bei kleinstmöglicher Oberfläche … letztendlich strebe ich die Form einer perfekten Kugel an.

      Der Kürbis ist daher nur ein Zwischenschritt der bis zum 31.12. – in Übereinstimmung mit der Prophezeiung – erreicht werden muss 😉

  3. Zu schade, daß ich keine Pute bin. Was mir da alles an Wellness und Tenderness und so weiter entgeht… es ist zum Heulen.
    Im nächsten Leben aber, DANN!!
    Meine beste Empfehlung an das Ober-Eichhörnchen. 😉
    Lg, Sathiya

    • Man kann ja nicht alles haben *g

      Aber wenn Du es Dir schon aussuchen kannst, dann werde im nächsten Leben lieber eine Gans, ca. 4 – 4,5kg, dafür ist das Wellnessprogramm nämlich eigentlich gedacht ;-))

  4. Na ja, da muss ICH dann wohl etwas aufpassen, sonst verwechselt er mich gaaan’s‘ leicht; ‚verbraten‘ tut er mich ja ohnehin oefter – egal unter was ich genau ‚firmiere‘! 😀 😀 😀 (mein magerer Erfolg umgekehrt faellt da gar nicht ins Gewicht!)

    Allerdings muessen wir hier heute aufpassen, den 102,2 F reicht eigentlich auch schon fuer manchen Braten!
    Wuerde also kaltes ‚Basting‘ bevorzugen, bitte/danke!
    Ausserdem weiss ich noch nicht genau, ob das Hautstraffungsmittel in meinem Pflege-Repertoir sinnvoll waere.
    Aber ich fuerchte, ein Pug wird einfach kein Whippet 😉

    Tauschen wir dann mal kurz etwas zusammen mit den Festmenues?
    Prawn (ausnahmsweise NICHT ‚raw‘ 😉 !) in Sumach und Dukah gewaelzt auf Couscous gegen einen Schnipps Gans mit Rotkohl und Knoedel (= welche?) ?

    Die Tage danach empfehle ich Capoeira und Gaensewein (statt Daiquiri) 😉
    Fuer uns bleibt Dein Rang wohl trotz nicht ganz passender Optik sehr nahe am ‚grossen Kuebis‘ 😉

    • Die traditionellen Weihnachts-Prawns !

      Ja, nehme ich sofort … aber NUR in Verbindung mit einem aus Palmwedeln für die Touristen zusammen geschusterten Ersatzweihnachtsbaum 😉

      Und statt jingle bells will ich Didgeridoomusik haben!

      • 😀 – hm, da stellst Du mich doch glatt noch vor Chalenges – kopfkratz!
        Muss Dich da – fuer dieses Jahr – mit den geforderten
        ‚Beilagen‘ auf Selbstversorger per Net setzen.
        Aber: das Stck. Gans und im Austausch die Prawns kriegen wir schliesslich auch nicht gut durch die wires – seufz!

        Wenn Du eine Adresse herausrueckst (kann auch die ‚Neutralere‘ einer Firma sein) koennte ich Dir wenigsten fuer naechste Weihnachten wunderschoene, rustikale Gum-Nuts als alternative Christbaum-Kugeln schicken (ca. Walnuss-Groesse). Bitte auch hier – wie bei Torte: Du bitte die Zollbestimmungen mir mitteilen, ob ueberhaupt moeglich!
        Vielleicht sprecht/verhandelt Du und Sathiya mal miteinander – von selbiger haette ich eine brauchbare Adresse (fuer den Fall, dass Du Deine auch nicht gerne herausrueckst)!

        PS: benimm Dich und hoer auf zu kichern – ich weiss ‚wo‘ das losging!!!!
        😉 😀 😀

        Ausserdem wollte ich Dir noch danken fuer die Tortenverteilung:
        EINE davon hat ja einen derart wuerdigen Empfaenger gehabt …
        thumbs up Deiner Lotterie-Fee!

  5. Verputzt Du das Vieh ganz allein?
    Wünsche guten Appetit und dem Vogel ein paar schöne Stunden im Ofen! 😀

    • Ich habe vor langer Zeit beschlossen, auch wer allein lebt, muss keinen Dosenfraß zu sich nehmen, oder ausschließlich Tiefkühlverpackungen aufreißen. Und drum mache ich auch Sachen die absolut nicht ein-Mann-kompatibel sind, wie Gänse *g

      Aber sie ist kleiner als normale, nur sieben statt neun Pfund. Geputzt, ohne Innereien und ausgebraten sind das vielleicht dreieinhalb Pfund Fleisch, die an den Knochen hängen.

      Und eine ausgelöste Gänsebrust zwei Tage drauf in ein bisschen Butter nochmal warm machen und unter den übrigen Äpfeln aus der Füllung begraben … göttlich, allein dafür wäre der ganze Aufriss schon gerechtfertigt 😉

      • Da hast Du Recht! 😀 Ich wär wohl voll zu Faul so was zu machen… Bei uns wird gegammelt und es gibt… Öhm… was der Kühlschrank grad hergibt noch… Dir schöne Weihnachten! 😀

      • …. man koennte auch ‚Faulheits-Rilette‘ daraus machen.
        …. so irgendwelche Haut-Reste anfallen, welche beim ersten Ansatz nicht ausreichend knackig geworden sind: irgendwann ausgebreitet grillen und zu chinesischen. Pfannkuchen mit Gemuese reichen!
        Nur Suppe aus deren Knochen mag ich nicht; da steht Huehnersuppe als dann wirklich slavisches Ausnutzen von aaallem eher auf meiner Beliebtheitsliste.
        Also: ich freue mich schon wieder auf ‚besseres schlechteres‘ ( = Schizophrenie des Wortes 😉 !) Wetter fuer auch ’solche‘ deftigeren Sachen. Ich spiele aber das hiesige ‚von daheim mitgeschleppte Traditions-Spiel‘ mancher Leute gaaar nicht gerne mit – es passt nicht fuer unser dann vorherrschendes Klima!
        Victoria hier – Umkreis Melbourne – kann zwar bis zur letzten Minute einen Schwenk in jedwede Wetterrichtung haben, aber auch das ist kochtechnisch irgendwie zu regeln.
        Hatte hier schon mal meine 15-koepfige ‚austral. Familie‘ eingeladen und deren Gesichter waren erst etwas unglaeubig bezueglich des Buffet-Styles, mit vier Herdplatten mit warmen aber auch ‚leichten Guetern‘, weil wir am Morgen 27 Grad hatten. Kaffee hatten wir auf u/grossen ueberdachten, das Haus auf 2 Seiten umlaufenden Verandah (weil zu heiss im Garten). Selbiges war gut, denn innerhalb einer Stunde hatten wir dann einen Regen- und Hagel-Niedergang, dem wir nur bangend wegen der Autos nicht sooo toll fanden.
        Am Abend hatten wir dann ’nette, romantische 12 Grad vorm angeheizten offenen Kamin mit ordentlicher Heizung im Hintergrund!

        Muss hier gestehen, dass auch ich waehrend meiner ‚Junggesellinnen-Zeit‘ bockig mir mitunter fuer nur 1 1/2 Teller Suppe die Riesen-Familien-Suppenterrinne auftischte mit allem moeglichen Schnick-Schnack drumrum!
        Schoener (und sinnvoller/praktischer) wurde so eine Sache dann, als ich ein paar Andere in u/Appartment-Haus auf ’nicht gerne alleine essen‘ ansprach und dann irgendwann wir einen Ring von Leuten hatten, welche dann wenigstens 1x woechentlich (reihum rotierend) chic die jeweils Anderen zum Essen einluden = das war himmlisch/ein Traum!

        Guten Appetit, Junge und hab‘ Spass!

  6. Na dann: Ein frohes Fest, Herr Castagir, und komm gut ins neue Jahr. Sláinte!

  7. Auch ich wünsche dem kleinen Kürbis frohe Weihnachten und entspannende Tage ohne Notrufe aus der Beklopptenfarm. Bleib tapfer!

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