a life less ordinary ?

the egghead diaries

253 to go

12 Kommentare

Vorbereitung auf den nächsten Einsatz. Schwere Entscheidungen stehen an. SNAFU.

  • Fährst Du bei Novemberwetter 400 Kilometer offen, weil Du den ganzen Krempel inklusive des Verpackungsmaterials nicht ins Raumschiff kriegst
  • Packst Du den ganzen Krempel aus und hoffst, dass die facility managerin damit sämtliche Papiertonnen der Nachbarschaft gefüllt hat, bevor Du zurückkehrst
  • Versuchst Du den ganzen Krempel ins Raumschiff zu quetschen und lässt dafür Socken und Gummibärchen Nervennahrung zuhause

Offene Fragen:

  • Wirst Du das Ersatzhotel des Ersatzhotels finden, bei dem selbst google maps dreimal nachfragt wie man die Gegend buchstabiert ?
  • Wirst Du die Landroververmietung finden die Du vermutlich brauchst, weil Dein Raumschiff kaum genug Bodenfreiheit hat um dort herumzufahren ?
  • Wirst Du dort eine Muffinbäckerin treffen ?
  • Wird Deine Anoraknophobie ausbrechen, weil dort bauschiges Polyester immer noch Trumpf ist und nur ausserirdische Michelinmädchen mit blauer Haut rumlaufen ?
  • Wirst Du auf dem Rückweg 5 Kilo Spargel mitbringen weil es den dort direkt vom Feld nur in diesem Gebinde gibt, und Deine Bekannten mit einem ungewöhnlichen, Deiner aber absolut würdigen Mitbringsel von 4 1/2 Kilo beglücken ?
  • Wirst Du wieder mal am Montag versuchen die Zivilisation zu finden, weil Du entweder im Winter nur kurze Hemden oder im Sommer nur Daunenjacken, nicht aber beides dabei hast ?

Stay tuned. Next game starts in about 10 hours.

Edit: Wer zum Teufel hat die Auto-Korrektur abgeschaltet ? Komm‘ Du mir heim …

12 Kommentare zu “253 to go

  1. Hört sich an, als würdest du in einen Landstrich reisen, über den Joseph Conrad Romane schreibt. Aber hey – Muffinbäckerinnen gibt’s überall, und was ist eigentlich gegen Anoraks einzuwenden? Erinnern mich an meine Kindheit.

    • Manchmal glaube ich, schon Dante hat da seine Inspiration hergeholt …

      Stell Dir ein Land vor, in dem es gefühlt 10 Monate im Jahr wirkt als ob alle Frauen dicke, dicke Daunenanoraks über einer Schneekombi tragen. Das ist ein bisschen wie ganzjährig Weihnachten, Du hast absolut keine Ahnung, was in dem Paket ist.

      • Geschenkpapier aufreißen und Pakete öffnen ist doch toll. Bisschen mehr Enthusiasmus bitte.
        (Ob Dante je in Sachsen war? Das würde manches erklären.)

        • Schleifen im Haar statt außenrum, Umtauschen kannst Du sie auch nicht, Du verstehst nur jedes dritte Wort das sie sagen (gut, das ist jetzt nicht unbedingt nur für die Gegend gültig, der Dialekt reißt’s da auch nicht mehr raus) … ja Du hast recht, ich sollte voller Enthusiasmus da hin fahren. Chaka.

  2. Viel Spass… Ich fahr auch gleich los… In eine Gegend, die ich eigentlich gar nicht sehen will… Hmpf… Mal schaun, wie das essen dort dann ist…

  3. Erst dachte ich an Badisch Sibirien, die Gegend um Mosbach/Walldürn herum. Aber dann fiel mir beim Lesen der Kommentare ein, dass wir ja gewisse Abenteuer- und Entwicklungsgebiete 1989 dazugekauft haben.

    Was den Transport anbetrifft: das AlptRaumschiff besitzt keine versteckbare Hängerkupplung, an die man den Mietanhänger zur Hochgeschwindigkeitsreifentestbelastung anbringen kann?

    • Das nennst Du badisch Sibirien? Hatte ich noch nie gehört, aber nicht ganz unzutreffend…;-)
      Ist aber keine 400 km von der homebase entfernt.
      Wo in Dunkeldeutschland das jetzt aber ist, würde mich doch aber auch interessieren…

      • Es ist mehr die Wüste Gobi, nur auf den Dünen wächst Gras. Und sie haben sich seit 89 keinen Meter bewegt.

        Die Anhängerkupplung hat der capt’n todesverachtend abgelehnt. Ihm käme das vor wie einen Smart-Pickup zu fahren. Wenn der Scheiss nicht rein passt, hat er entweder das falsche Auto und muss auf Kombi umsatteln, oder er muss die Besuche besser timen damit er nicht so viel Plunder auf einmal am Start hat.

        Ausserdem ist er Softwerker und liefert Hardware nur unter Absingen scheusslicher Lieder, was allerdings in den Angeboten als extra Punkt ausgewiesen ist.

  4. schade, dass ich hier so viel zu tun habe, die gegend interessiert mich 😉

    • Gut, Du bist begeisterte Fotografin, das hilft über vieles hinweg. Aber wenn Du schon Expeditionen in Katastrophengebiete machen willst, fahr lieber in den Nord-Irak. Oder in die Golan-Höhen. Da ist wenigstens action um Dich herum. Da wo ich war ist man als Landschaftsmaler besser dran, Stilleben an denen man drei Jahre malt sind dort zum Beispiel überhaupt kein Problem.

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